„Meine“ Zauberwürfel-Anfängerlösung Teil 2: Letzte Ebene

Veröffentlicht: 24. März 2012 in Plastikknobelkram
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200x200-3x3x3Nachdem im ersten Teil dieses Tutorials gezeigt wurde, wie man die ersten beiden Ebenen lösen kann, geht es hier im zweiten und letzten Teil um die noch verbliebene dritte Ebene, die alle Gelb enthaltenden Steine umfasst. Bis zur Fertigstellung des Zauberwürfels sind es nur noch 4 Arbeitsschritte, denn als Anfänger werden wir zunächst 1. die Kanten in ihre richtige Lage drehen, dann 2. die Kanten an ihre vorgesehenen Plätze sortieren, dann 3. die Ecken in ihre richtige Lage drehen und zum Schluss 4. die Ecken an ihre richtigen Plätze sortieren.

(Die Schritte 3 und 4 kann man auch andersherum machen; so habe ich das früher erklärt. Siehe unten.)

3. Die letzte Ebene (gelb)

Die ersten beiden Ebenen kann man weitgehend intuitiv lösen, da man auf der noch unsortierten obersten Ebene ja Platz zum „Rangieren“ hat. Ab der dritten Ebene geht dies nicht mehr so gut, daher werden wir hier etwas mehr auf festgelegte Züge zurückgreifen müssen, die man auswendig lernen muss (wenn man den Würfel ohne Spickzettel etc. lösen können möchte). Ich bemühe mich aber, den Lernaufwand möglichst gering zu halten und möglichst auch Züge zu verwenden, die man auch später noch verwenden kann, wenn man Speedcubing machen möchte und dafür die Fridrich-Methode lernen möchte.

Für den Anfang verwenden wir aber eine vierteilige Lösungsstrategie. Fangen wir an:

3.1 Das gelbe Kreuz

Erstes Etappenziel ist die Erstellung des gelben Kantenkreuzes, so wie auf dem Foto rechts zu sehen. Im Gegensatz zum Kreuz auf der weißen Ebene (ganz am Anfang, erinnert sich noch wer?) kommt es hier zunächst nicht darauf an, ob die gelben Kanten über der farblich passenden Seite sitzen. Es ist zunächst nur wichtig, dass alle gelben Kantenflächen nach oben zeigen.

Dabei gibt es vier verschiedene Ausgangssituationen. Nach Fertigstellen der ersten beiden Ebenen stehen entweder 0, oder 2, oder 4 Kanten bereits mit gelber Seite nach oben. Wenn es 2 sind, können diese entweder gegenüber oder über Eck liegen. Beginnen wir mit diesen beiden Fällen.

Gelbe Kanten in Reihe

Stehen zwei gegenüberliegende Kanten bereits mit Gelb oben, so dass sie zusammen mit dem Mittelstück einen gelben Balken bilden, dann richten wir diesen als Querstreifen sozusagen waagerecht aus (ganzen Würfel entsprechend drehen). Nun kommt eine sehr einfache Zugfolge, die ich „Fru, ruf…“ nenne – wie ein Nordostwestfriese, der seiner Frau zuruft: „Fru, ruf mol de Hühners rin in’n Stall“. 😉

F R U   R‘ U‘ F‘

notation-f100 notation-r100 notation-u100notation-r_100 notation-u_100 notation-f_100

Dieser Zug verstellt zwar auch einiges an den oberen Ecken, aber uns geht es hier ja nur um das gelbe Mittelkreuz. Das müsste nun okay sein, also alle gelben Seiten nach oben.

Gelbe Kanten über Eck

Häufig kommt es auch vor, dass zwei Kanten bereits richtig stehen, die aber über Eck angeordnet sind. Zusammen mit dem gelben Mittelstein bilden sie also einen Winkel. Wir halten den Würfel so, dass dieser Winkel einen „Rechtsabbieger“ darstellt, also der gelbe Winkel von vorne nach rechts verläuft. In diesem Falle benötigen wir eine Abwandlung des Fru-Ruf-Zuges:

f R U   R‘ U‘ f‘

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Wie man sieht, ist der Zug fast gleich. Nur dass statt großem F jeweils ein kleines f am Anfang und Ende notiert ist. Wer die Notation gelernt hat, weiss sofort, dass man in diesem Fall bei der F-Drehung zusätzlich die angrenzende Ebene mitdrehen muss. Es werden also die beiden vorderen Ebenen gedreht, quasi ein erweiterter F-Move.

notation-f100 notation-u100 notation-r100 notation-u_100 notation-r_100 notation-f_100Tipp: Es geht auch ohne Klein-f. Man stellt den Winkel auf „9 Uhr“, also so, dass er genau gegenüber steht: Links und hinten/oben. Dann dreht man F U R U‘ R‘ F‘ (also Fru-Ruf rückwärts). Es ist Geschmackssache, welche Version man schöner findet. Je nachdem, wie der Winkel erscheint, mache ich entweder die eine oder die andere Version.

Keine Kante gelb

Hat man nach Erstellen der F2L (First Two Layers, also der ersten beiden Ebenen) den Fall, dass keine einzige Kante mit Gelb nach oben zeigt, stehen die Chancen schlecht für einen neuen Weltrekord. 😉 Denn dann muss man beide Züge nacheinander anwenden. Sucht Euch aus, ob Ihr lieber mit F oder mit f beginnen möchtet. In jedem Fall steht nach dem ersten der beiden Züge der Würfel mit 2 gelben Kanten oben. Dann geht’s natürlich weiter wie oben beschrieben.

Spätestens jetzt sieht der Würfel hoffentlich aus wie auf dem Bild rechts. Wenn er gleich nach den F2L schon so aussah, hatte man Glück und einen Arbeitsschritt gespart. Das gelbe Kreuz ist jedenfalls nun fertig. Jedoch sind die Kanten wahrscheinlich noch nicht an ihrem Platz. Das ist die nächste Aufgabe.

Vielleicht fragt Ihr Euch, warum es immer 0, 2, oder 4 gelbe Kanten sind, und nie 1 oder 3. Mathematiker erklären das mit Parität, aber das habe ich selbst noch nicht wirklich verstanden, weshalb ich hier noch nicht näher darauf eingehe. Wichtig ist nur: Wenn hier eine ungerade Zahl von gelben Kanten erscheint, dann stimmt was mit dem Würfel nicht. Vielleicht wurde er mal falsch zusammengebaut und ist seitdem „unlösbar“. Vielleicht sitzt aber auch auf der Unterseite ein Stein falsch. Wichtig ist diese Regel übrigens auch bei formveränderten 3x3x3 Würfeln („Shape Cubes“, z.B. Fisher Cube oder Walzenwürfel), denen man wegen einfarbigen Kantenstücken nicht ansieht, ob eventuell eine Kante der Mittelebene falsch herum sitzt. Mehr dazu in dem verlinkten Lösungsvideo zum Fisher Cube.

Wer die Erstellung des gelben Kreuzes als Video sehen möchte, bitteschön:

Doch nun weiter mit unserem Mittelkreuz. Es ist zwar jetzt richtig orientiert, aber es muss ja noch korrekt positioniert werden:

3.2 Gelbes Kreuz positionieren

Nun ist unser Ziel, die Kantensteine richtig zu sortieren, damit das gelbe Kreuz auf allen 4 Seiten korrekten Anschluss an die 4 Mittelsteine der zweiten Ebene hat. Dazu drehen wir probeweise die obere Ebene um zu schauen, ob sich eine Stellung finden lässt, wo 2 (oder gar alle 4) Kanten passen.

Wenn sich eine Stellung für alle 4 Kanten findet, dann drehen wir die obere Ebene dorthin und können damit diesen Schritt überspringen.

Wenn die Stellung gefunden ist, wo 2 Kanten passen und 2 noch nicht, dann hält man den Würfel so, dass die beiden noch zu tauschenden Kanten entweder nach vorne und links oder nach vorne und hinten zeigen.

Für den Fall, dass zwei benachbarte Kanten („über Eck stehend“) noch getauscht werden müssen: Der folgende Zug „Sune + U“ tauscht die linke und die vordere Kante des gelben Kreuzes:

(R U R‘ U R U2 R‘) U

notation-r100 notation-u100 notation-r_100notation-u100

notation-r100 notation-u2-100 notation-r_100  + notation-u100

Den eingeklammerten Zug nennt man „Sune“ (gesprochen: Su-Ne). Er tauscht die beiden Kanten. Die abschließende U-Drehung bringt das gelbe Kantenkreuz dann nur noch in die ursprüngliche Lage zurück.

Den Sune-Zug braucht man später auch noch beim Speedcubing ohne die abschließende U-Drehung. Also am besten beim Lernen gleich berücksichtigen, dass das U am Ende nicht zum Sune dazugehört. Das lohnt sich auch für den folgenden Fall, wenn zwei gegenüberliegende Kanten getauscht werden müssen:

Der folgende Zug „Sune U‘ Sune“ tauscht die hintere und die vordere Kante des gelben Kreuzes:

(R U R‘ U R U2 R‘) U‘ (R U R‘ U R U2 R‘)

notation-r100notation-u100notation-r_100notation-u100notation-r100notation-u2-100notation-r_100

notation-u_100

notation-r100notation-u100notation-r_100notation-u100notation-r100notation-u2-100notation-r_100

Die beiden eingeklammerten Teile sind wieder der Sune-Zug. Man kann also zusammenfassen:

  • Sune + U tauscht die Kanten vorne und links.
  • Sune U‘ Sune tauscht die Kanten vorne und hinten.

Mit diesen beiden Varianten lässt sich das gelbe Mittelkreuz korrekt positionieren. Wer mag, kann sich das Ganze auch noch als Video anschauen:

Zur vollständigen Lösung des Zauberwürfels fehlen jetzt nur noch die gelben Ecken.

Jetzt, wo die gelben Kanten alle richtig stehen, gibt es für das abschließende Lösen der gelben Ecken zwei Wege, um fortzufahren. Entweder die „klassische“ Methode, wie ich sie seit 2012 hier im Blog lehre. Dann einfach unter dem folgenden Video weiterlesen. Oder die neue Methode, die ich verständlicher finde, und die im folgenden Video erklärt wird:

Die beiden Wege, die gelben Ecken richtig zu bekommen, unterscheiden sich wie folgt:

Die neue Methode (letztes Video oben) dreht erst die Ecken so, dass sie Gelb oben zeigen. Dann werden die Ecken „intuitiv“ untereinander getauscht.
Bei der „klassischen“ Methode (folgender Text) werden zunächst die Ecken an den richtigen Platz gebracht und dann erst so gedreht, dass sie Gelb nach oben zeigen.

Das Drehen läuft bei beiden Wegen gleich; dabei spart man also nix. Ein Vorteil der neuen Methode ist, dass die Reihenfolge („erst orientieren, dann positionieren“) der Ecken-Lösung jetzt der Reihenfolge der Kanten-Lösung entspricht. Auch später als Fortgeschrittener mit der Fridrich-Methode macht man erst OLL („Orientation Last Layer“) und dann PLL („Positioning Last Layer“), dann allerdings Kanten und Ecken gleichzeitig.

Der Haupt-Vorteil ist aber, dass man sich das Auswendiglernen von Rulu-Rulu (und Ulur-Ulur, siehe unten) sparen kann. Und dass es cooler ist zu verstehen, was am Würfel passiert, anstatt ’nur‘ gelernte Zugfolgen anzuwenden. 🙂

Wenn Ihr den Cube mit obigem Video nun fertig bekommen habt: Herzlichen Glückwunsch! Nun fleißig üben, bis es auswendig klappt. Und Ihr könnt mein Tutorial gerne weiter empfehlen.

Hier folgt jetzt noch die alte Version, die Ihr hoffentlich dank des obigen Videos gar nicht mehr braucht. Ich lasse sie trotzdem online für diejenigen, die sie gelernt haben, und nochmal nachschauen wollen:

3.3 Gelbe Ecken positionieren

Bei den Ecken der letzten Ebene beginnen wir mit der Sortierung und nicht mit der Ausrichtung. Zunächst ist uns egal, ob die gelben Flächen nach oben oder irgendwie zur Seite zeigen. Wichtig ist nur, dass jede Ecke ihren Platz einnimmt, so wie auf dem Foto rechts. Auch wenn man nicht alle Farben der Ecken sehen kann, so erkennt man doch, dass beide grünen Ecken gegenüber von Blau sind und beide roten Ecken auf der roten Seite. Offenbar hat hier jede Ecke bereits ihren Platz gefunden – nur anständig hingesetzt hat sie sich noch nicht.

Wie bekommt man die Ecken nun an ihren Platz? Zunächst schauen wir, ob nicht wenigstens eine Ecke schon am richtigen Platz steht. Falls wir eine richtige Ecke finden (links im Beispiel die grüne), dann drehen wir den gesamten Würfel so, dass diese richtige Ecke vorne links liegt. Mit dem folgenden Zug können wir die drei anderen Ecken im Gegenuhrzeigersinn tauschen: Die Ecke vorne rechts wandert nach hinten rechts. Die Ecke hinten rechts wandert nach hinten links. Und die Ecke hinten links wandert nach vorne rechts. Also ein „Drei-Ecken-Karussell“. Die Ecke vorne links bleibt dabei an ihrem Platz:

(R U‘ L‘ U) (R‘ U‘ L U)

notation-r100 notation-u_100 notation-l_100 notation-u100

notation-r_100 notation-u_100 notation-l100 notation-u100

Ich nenne diesen Zug „Rulu 2356“ oder „Rulu-Rulu 2356“. Die Ziffern 2356 zeigen mir an, welche der Drehungen einen Strich haben, also im Gegenuhrzeigersinn ausgeführt werden. In der ersten Zughälfte die mittleren Drehungen, in der zweiten die vorderen Drehungen.

Wenn man „Rulu-Rulu 2356“ zweimal ausführt, tauschen sich die 3 Ecken im Uhrzeigersinn. Später kann man dazu natürlich auch noch einen zweiten Zug lernen, dann geht es schneller („Ulur-Ulur 1258“, mehr sag ich nicht…). Zunächst reicht aber Rulu…

Was tun, wenn zunächst gar keine Ecke zu finden ist, die schon am richtigen Platz steht? Dann einmal den Rulu-Zug machen – danach findet sich garantiert eine Ecke am richtigen Platz. Diese dann nach vorne links und weiter wie beschrieben.

Auch für diesen Schritt habe ich ein Video vorbereitet:

Und auf gehts zum großen Finale:

3.4 Gelbe Ecken drehen

Dieser Teil sollte durch eine Neufassung ersetzt werden, die leichter zu begreifen ist und die Ihr hier anschauen könnt. Durch die generelle Änderung des Lösungsweges für die Ecken (siehe Video oben, das die Schritte 3.3 und 3.4 ersetzt) erübrigt es sich, diese Neufassung hier einzubauen.

Nur noch ein einziger Schritt, und der Zauberwürfel ist gelöst. Es müssen nun nur noch 2, 3 oder 4 gelbe Ecken in die richtige Lage gedreht werden. Ihren Platz haben sie ja schon.

Der folgende Zug ist etwas seltsam, weil er Ecke für Ecke dreht, aber zwischendurch der ganze Würfel verdreht aussieht. Wundersamerweise ist er beim Richtigdrehen der letzten Ecke aber wieder in Ordnung.

Für den letzten Zug kippen wir den kompletten Würfel  nach hinten. Weiß ist nun vorne und Gelb hinten. Die nun beschriebene Zugfolge dreht jeweils den Eckstein hinten-rechts-oben. Hat er die richtige Lage, wählen wir mit einer Drehung der hinteren Ebene (B‘) den nächsten Eckstein und korrigieren diesen. Und so weiter, bis alle 4 Ecken korrekt stehen:

(R U‘ R‘ U) (R U‘ R‘ U)

notation-r100 notation-u_100 notation-r_100 notation-u100 (zweimal oder viermal)

Wie man sieht, muss man das R U‘ R‘ U zweimal anwenden, um die Ecke hinten oben rechts um einen Schritt im Uhrzeigersinn gewendet zu haben. Nach weiteren zwei R U‘ R‘ U ist sie weiter im Uhrzeigersinn gedreht worden (was einer Drehung im Gegenuhrzeigersinn entspricht, wenn man von der ursprünglichen Lage der Ecke ausgeht). Also den Zug immer 2x oder 4x anwenden – bei 6x steht die Ecke wieder wie vorher.

notation-b_100Und dann mit B‘ die nächste Ecke auf den „Wendeplatz“ stellen und ggf. ebenso wenden. Dann wieder die nächste. Nach spätestens viermaliger Anwendung dieser Prozedur ist der Würfel dann fertig. Herzlichen Glückwunsch!

Am besten schaut man sich diesen Kombi-Zug mal im Youtube-Video an, dann wird es hoffentlich verständlicher:

Im Video verwende ich übrigens nicht die obenstehenden Abkürzungen R U‘ R‘ U, sondern spreche von „hinten, rausdrehen, vorne, reindrehen“ oder so ähnlich. Dies beschreibt den „Weg“, den die jeweilige Ecke auf dem Würfel zurücklegt. Das hat den Vorteil, dass man den Zug im Kopf leichter auf die linke Seite des Würfels „spiegeln“ kann. Denn wenn man ihn öfters anwendet, sieht man schon zu Beginn dieses Schrittes am Stand der gelben Eck-Aufkleber, ob man ihn besser rechts oder links ausführt. Wenn 3 Ecken so stehen, dass sie jeweils 4mal R U‘ R‘ U brauchen, dann spiegelt man den Zug besser und braucht dann für die 3 Ecken nur jeweils 2mal L‘ U L U‘.

Zunächst kommt Ihr aber mit der hier gezeigten Variante auf der rechten Seite aus, auch wenn es ab und zu ein wenig länger dauert. Und nun viel Spaß beim Ausprobieren, beim Auswendiglernen der Züge und beim Angeben im Freundeskreis mit immer neuen Bestzeiten. 😉

Wenn Euch dieses Tutorial geholfen hat, den Zauberwürfel zu lösen (oder eine bessere Anfängermethode zu lernen), dann würde ich mich über entsprechende Kommentare hier sehr freuen. Natürlich auch über Hinweise zu Fehlern und Verbesserungsmöglichkeiten, etc. Hier könnt Ihr Euren Kommentar eintippen:

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Kommentare
  1. Alec sagt:

    Der Rulu Abschnitt funktionirt bei mir nicht.
    Das gelbe Kreuz ist richtig gesetzt, nurnoch die Ecken muss ich an den richtigen Platz bringen.
    Hierbei entsteht das Problem, dass 2 Ecken bereits an richtigen Plätzen sind, die amderen beiden Ecken wollen jedoch nicht in ihre ricgtigen Ecken.
    Die beiden richtigen Ecken sind links vorne und links hinten, drehe ich die drei Ecken entgegen den Uhrzeigersinn, sind die richtigen Ecken links vorne und rechts hinten. Weiter und sie sind links vorne und rechts vorne, das selbe in die entgegengesetzte Richtung.
    Ich kann einfach keine Anleitung finden, wie ich zwei Ecken tauschen kann, ohne die Anderen zu bewegen.

    • RoFrisch sagt:

      Es gibt auf dem 3×3-Zauberwürfel KEINEN Zug, der NUR 2 Ecken tauscht. Mit dem T-Perm etc. kannst Du 2 Ecken und 2 Kanten tauschen, oder es gibt Züge für 3 Ecken (A-Perm) oder 4 Kanten (M- und Z-Perm). Aber keinen der NUR 2 Ecken oder NUR 2 Kanten vertauscht.
      In dem Fall ist der Würfel falsch zusammengesetzt worden, so dass er nun unlösbar ist. Einfach mal korrigieren, danach ist der Cube wieder lösbar.

      PS: Rulu-Rulu macht man ja eh nicht mehr. 😉 Aber das Grundproblem mit den 2 Ecken bleibt bestehen, auch wenn man den neueren Lösungsweg verwendet.

  2. Thomas Jevsevar sagt:

    Grüß Dich!

    Super Seite! Endlich, das Rätsel aus meiner Jugend gelöst.
    Leider hab ich’s nicht gleich kapiert, falsche Kante gedreht, usw. ….

    Vielen Dank! Thomas Jevsevar

  3. Fabio sagt:

    Hallo Roland
    Herzlichen Dank für deine Tutorials. Leider hab ichs aber trotzdem nicht geschafft. Ich scheitere ständig am Schritt 3.3: Ich schaffs nicht zwei gegenüberliegende Ecken (gelb,rot,grün) und (gelb, orange,blau) richtig zu positionieren. Alle anderen Farben sind korrekt angeordnet. Die gelbe Fläche ist auch vollständig.
    Könntest du mir bitte einen Tipp geben? Was mache ich falsch?
    Vielen Dank und herzliche Grüsse aus der Schweiz!
    Fabio

    • RoFrisch sagt:

      Hi Fabio, wenn tatsächlich NUR 2 Ecken vertauscht sind, und der Würfel sonst korrekt gelöst ist, dann wurde er falsch zusammengebaut. Also mal korrigieren, und dann löst er sich jedes Mal richtig.
      Gruß, Roland

      • Fabio sagt:

        Hallo Roland
        Also, als ich mit dem Cube begonnen hatte, war er korrekt zusammengebaut. Es ist ein 4x4x4 Cube. Macht das einen Unterschied? Ich versuchs weiter….

      • RoFrisch sagt:

        Hi, natürlich macht das einen Unterschied. Es gibt ne Extra-Seite für den 4x4x4, und da werden auch die Parity-Fälle behandelt.

      • Fabio sagt:

        Danke. Habs gefunden und gelöst!

  4. Torsten sagt:

    Ich habe mehrere Anleitungen probiert. Mit DEINER habe ich es geschafft. Danke! Super gezeigt und erklärt.

  5. […] "Meine" Zauberwürfel-Anfängerlösung Teil 2: Letzte Ebene […]

  6. […] "Meine" Zauberwürfel-Anfängerlösung Teil 2: Letzte Ebene […]

  7. emmanuel sagt:

    gut erklärt

  8. Heike sagt:

    Hi,
    ich habe meinen 4x4x4 endlich – fast – gelöst. Aber ich finde nirgends eine Erklärung für Folgendes: Würfel komplett richtig gelöst bis auf zwei letzte gelbe Ecken, deren Standort vertauscht ist. Nur diese zwei! Dass jede in sich verdreht ist, könnte ich ja richten, aber wie nur diese zwei Ecken die Plätze tauschen sollen, ist mir schleierhaft. Hast du eine Idee?
    LG Heike

    • RoFrisch sagt:

      Ja, liebe Heike, die Idee steht auf der 4×4-Seite https://rolandroid.wordpress.com/2012/07/08/4x4x4-videotutorial/
      Dort heißt es:
      „Mit dem T-Perm (R U R’ U’) R’ F R2 U’ R’ U’ (R U R’) F’ lassen sich 2 benachbarte Ecken tauschen (vorne oben rechts und hinten oben rechts). Dabei tauschen aber auch die beiden Kanten(paare) oben rechts und oben links. Um diese zurückzutauschen (denn wir wollen ja NUR die beiden Ecken des 4x4x4 tauschen), führt man zusätzlich den im Video gezeigten Zug zum Tauschen zweier Kanten aus: r2 U2 r2 (Uu)2 r2 u2. Natürlich erst nach einer Vierteldrehung, so dass die zu tauschenden Kanten vorne und hinten liegen.“
      Gruß, Roland

  9. Mirella sagt:

    Ich habe vorgestern nach der neuen Fassung versucht, die gelben Ecken richtig zu drehen. Danach war alles durcheinander und ich musste von vorn beginnen. Heute habe ich für die gelben Ecken diese (alte) Fassung benutzt und es hat geklappt.
    Danke für die Anleitung. Ich hoffe aber, dass man die alte Fassung hier immer sehen kann, auch wenn die neue Fassung offiiell sein wird.

  10. Super Seite. Sehr gut erklärt. Habs hier zum ersten Mal richtig verstanden 😃👍👍👍👍👍👍

  11. Ricardo Olea sagt:

    Hey könntest du mal die Lösung Methode zeigen die die speedcuber auf den Weltmeisterschaften verwendet wird

  12. tralala sagt:

    wenn ich den letzten Zug vornehme, ist zwar die gelbe Seite in Ordnung, die weiße und auch die zweite Reihe wieder in Unordnung. Ich fange also wieder fast von vorne an…

  13. Stefan sagt:

    sorry, tippfehler : (L2R2U2)2
    Links/Rechts/Unten

  14. Stefan sagt:

    (ROR‘ORO2R‘) O‘ (ROR‘ORO2R‘) = (L2R2R2)2
    und damit nur 12 statt 18 Drehungen 😉

    (du schreibst U statt O)

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