Im schönen Hunsrück, in Hermeskeil, gibt es ein ehemaliges Bahnbetriebswerk, das heute als privates Dampflokmuseum genutzt wird. Ich kam Ende September eher zufällig dort hin, weil ich wegen Verwandtentreffen in der Nähe war und an der Hotel-Rezeption ein Plakat gesehen hatte. So machten wir vor der Rückfahrt noch einen kleinen Abstecher nach Hermeskeil.

Wie die Bilder zeigen, ist der Begriff „Dampflokmuseum“ eher ein Euphemismus. „Dampflokfriedhof“ oder „Eisenbahnfriedhof“ trifft es vermutlich eher, wenn man die Außenanlagen mit einbezieht. Die Fahrzeuge im Lokschuppen sind gut erhalten, aber draußen stehen die Ruinen von ca. 50 Großdampfloks, denen man beim Verrotten zuschauen kann. Das Ganze hat einen sehr morbiden Charme, irgendwie traurig und gleichzeitig faszinierend. Schaut selbst, hier meine Fotostrecke mit 140 Bildern:

Nach Hermeskeil werde ich bestimmt noch einmal fahren. Dann aber mit vollständiger Fototasche; mein Weitwinkel-Objektiv hätte ich beispielsweise sehr gut einsetzen können. Außerdem gibt es in Hermeskeil noch eine andere Ausstellung für Technik-Interessierte: Die Flugausstellung Hermeskeil.

Übrigens: In meinem anderen Blog, Rolands Fotokurs, gibt es gerade eine umfangreiche Artikelserie mit meinen Bildern und Panoramen aus dem England-Urlaub. Nach bisher 19 England-Artikeln war das Bearbeiten der Hermeskeil-Fotos nun eine willkommene Abwechslung. Wie praktisch, wenn man 2 Blogs betreibt und für diese Bahnbilder die dortige England-Serie nicht unterbrechen muss. Nun gehts aber erst einmal weiter mit den England-Bildern; da folgen noch einige Artikel.

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