Neue U-Bahn-Stationen in Köln

Veröffentlicht: 29. Juni 2015 in Bahn und Wahn, Fotografie
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Am vergangenen Wochenende – 27. und 28. Juni 2015 – war Tag der Architektur. Die KVB nahm daran teil und öffnete für interessierte Besucher 2 Haltestellen der noch nicht eröffneten Nord-Süd-Stadtbahn, deren südlicher Abschnitt in einem halben Jahr eröffnet werden wird. Ich konnte am Sonntag an zwei Besichtigungen teilnehmen.

Die Haltestellen sind mittlerweile fast fertig. Die neue Linie 17 wird von Sürth bzw. Rodenkirchen auf dem Linienweg der Linie 16 starten und dann an der Südbrücke links abbiegen und die Haltestellen Bonner Wall, Chlodwigplatz, Kartäuserhof und Severinstraße bedienen. die ersten beiden Haltestellen dieser Strecke wurden nun erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Wer eine Sicherheitsbelehrung über sich ergehen ließ und einen Haftungsausschluss unterschrieb, durfte nach einem etwa 15minütigen Vortrag des jeweiligen Architekten die Station dann auch in Augenschein nehmen.

Belehrung und Unterschrift waren notwendig, weil die Haltestellen noch keine Endabnahme hatten und damit noch nicht allgemein für die Öffentlichkeit freigegeben sind. Den Hinweis, die gelbe Linie an der Bahnsteigkante zu respektieren, fände ich als Stadtbahnfahrer jedoch an Haltestellen mit Zugverkehr weitaus angebrachter. Aber das ist ein anderes Thema.

Bonner Wall

Zunächst fuhr ich (kostenlos mit dem KVB-Rad ab Bahnhof Süd) zur Haltestelle Bonner Wall. Diese wurde in offener Bauweise erstellt und ist ziemlich geräumig, weil dort die beiden Tunnelbohrmaschinen eingesetzt wurden. Hier meine Impressionen von der Besichtigung:

Ganz nett finde ich, dass die Tübbinge der Tunnelröhren in die Haltestellen-Architektur einbezogen wurden. So kann man sich als Fahrgast anschauen, wie die Tunnelröhre aufgebaut ist.

Chlodwigplatz

Vom Bonner Wall ging es dann zu Fuß zum Chlodwigplatz – leider nicht durch den Tunnel. Dort hatte sich bereits eine Schlange von über 100 Leuten gebildet. Zum Glück waren es (diesmal) weniger als 150, denn das war die maximale Teilnehmerzahl für die Führung.

Die Haltestelle Chlodwigplatz wird bereits jetzt von den Linien 15 und 16 angefahren – allerdings oberirdisch. Sie durchqueren dort den Kreisverkehr. Unter dem Kreisverkehr gibt es nun die Verteilierebene, über die man die Treppen zum U-Bahnsteig erreicht. Die ganze Konstruktion ist sehr imposant, weil die Gleisebene hier 17,5 Meter unter der Straße liegt. Schaut selbst:

Soweit meine Eindrücke vom Tag der Architektur am 28.6.2015. Zwar wurden auch Führungen durch die bereits eröffneten Haltestellen Breslauer Platz und Heumarkt angeboten, aber mich haben die neuen Haltestellen mehr interessiert. Und es gab auch an beiden Tagen nur je 3 Termine (14:15, 15:15 und 16:15 Uhr), und rechtzeitig vom Chlodwigplatz zum Heumarkt zu gelangen, war leider nicht möglich. Falls jemand an den anderen beiden Haltestellen war, kann er gerne im Kommentar schreiben, was dort gezeigt und erklärt wurde.

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