Mit ‘Dayan Megaminx’ getaggte Beiträge

megaminx-dsc01970Nachdem ich im ersten Teil dieses Tutorials eine einfache und praktische Art erklärt habe, die unteren Ebenen des Megaminx zu lösen, geht es nun in Teil 2 nur noch um die obere Ebene. Dazu hatte ich einmal einen Spickzettel verfasst, der aber unnötig kompliziert und langwierig war. Also vergesst den ganz schnell wieder und haltet Euch lieber an die folgende Methode. Dafür muss man weniger lernen und es geht schneller. Wer natürlich richtig gute Zeiten auf dem Megaminx erreichen möchte, kommt um schnelle Algorithmen nicht herum. Aber da gibt es andere Seiten, die das erklären (z.B. sowas).

Ich als lernfauler Slowcuber löse die letzte Ebene des Megaminx in folgenden 4 kleinen Schritten:

  1. Graue Kanten orientieren (Stern)
  2. Graue Kanten positioneren
  3. Graue Ecken orientieren
  4. Graue Ecken positionieren

Natürlich gibt es auch für diesen Teil der Lösung wieder ein Youtube-Video am Ende des Artikels.

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megaminx-dsc01953Hier möchte ich beschreiben, wie ich derzeit den Megaminx löse. Eine Seite insbesondere für meine Lieblings-Svenja  🙂 der Adventsmän heute am 1. Dezember einen Megaminx vorbeibringt (hoffentlich in einem Stück und nicht Einzelteile in 24 Fensterchen).

megaminx-dsc01993Ich bin zwar immernoch ein Anfänger auf diesem Dodekaeder namens Megaminx, aber immerhin habe ich meine Zeiten von gut 13 Minuten auf ca. 6-7 Minuten reduziert. Und übe weiterhin, um möglichst bei der Cubelonia 2017 sicher unter 6 Minuten zu sein. Vergesst also, was ich früher mal auf dem Megaminx-Spickzettel geschrieben habe. Inzwischen geht das schneller, übersichtlicher, einfacher, besser. Und zwar so:

  1. Weißer Stern
  2. Weiße Ecken mit dazugehöriger Kante
  3. Rote Kanten
  4. Rote Ecken samt ihrer Kanten
  5. Grüne, violette, gelbe, blaue Kanten und Ecken

Und dann nur noch die letzte Ebene. Das kommt dann auf der nächsten Seite:

  • Graue Kanten orientieren (Stern)
  • Graue Kanten positioneren
  • Graue Ecken orientieren
  • Graue Ecken positionieren

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Nach bisher 20 Drehpuzzles in Teil 1 und Teil 2 geht es nun weiter mit den nächsten 10 Zauberwürfeln bzw. ihren Verwandten. Es ist jetzt schon absehbar, dass es nicht bei 10 weiteren bleiben wird, sondern dass noch ein vierter Teil folgen wird, so dass es mindestens eine 40-Tage-Challenge wird (eines Tages gibt es bestimmt auch mal einen Teil 5). Aber nun erst einmal die Tage 21 bis 30, also Teil 3:

cubes-IMG_1163 cubes-IMG_1167Tag 21: 3x3x3 Dodekaeder

Dies ist die 3×3-Variante des 2×2-Dodekaeders vom Vortag, Tag 20. Schon erstaunlich, dass man die Geometrie eines Würfels übertragen kann auf einen Dodekaeder mit seinen 12 Fünfecken.

Leider lässt er sich nicht ganz so gut drehen. Er ist aber eine ganz normale Formvariante eines 3x3x3-Zauberwürfels. Und bis auf die Tatsache, dass man auch die Mittelsteine ausrichten muss, lässt er sich auch genau wie ein Zauberwürfel lösen.

cubes-IMG_1236 cubes-IMG_1246Tag 22: Megaminx

Der (bisher) letzte Dodekaeder meiner Sammlung. Beim Megaminx folgen die Drehungen der äußeren Form. Es werden also wie beim Zauberwürfel die Außenflächen gedreht; die Centersteine bleiben stehen. Die Lösung der unteren Ebenen erfolgt im Prinzip wie beim Zauberwürfel (statt Kreuz der ersten Ebene beginnt man mit Stern der ersten Ebene, dann Einbauen der Kanten und Ecken wie beim Zauberwürfel). Für die letzte Ebene habe ich einen Spickzettel geschrieben.

Wer genau schaut, der erkennt, dass die beiden Abbildungen verschiedene Megaminx zeigen. Zunächst hatte ich den Mf8-Megaminx, der mir mit seinen Plastik-Tiles (statt Stickern) ausreichend griffig für meine Wurstfinger erschien. Leider ist die Mechanik so, dass er öfters mal beim Lösen auseinanderfällt. Das macht keinen Spaß. Deshalb habe ich mich gefreut, als später der Dayan-Megaminx auf den Markt kam. Seine Mechanik ist deutlich stabiler, und mit seinen kleinen Griff-Wulsten an den Ecksteinen lässt er sich auch gut greifen.

cubes-IMG_1099 cubes-IMG_1097Tag 23: Pyraminx

Nach den drei Dodekaedern (Zwölfflächner) kommt meine Challenge nun zu den Tetraedern (Vierflächner). Ich beginne mit dem Pyraminx, der komplizierter aussieht als er ist. Die Spitzen-Steine sind nur aufgesetzt und erhöhen den Schwierigkeitsgrad nicht. Es gibt ihn als Tetraminx auch in einer Version ohne die Spitzen.

Der Pyraminx ist übrigens ähnlich alt wie der Zauberwürfel. Ihn gab es bereits in den 1980ern zu kaufen, und das Lösungssystem, das ich verwende, beruht auf einem Buch aus dieser Zeit. Mein Exemplar des Pyraminx ist allerdings neueren Datums.

cubes-IMG_1096 cubes-IMG_1093Tag 24: Pyramorphix

Der Pyramorphix erinnert äußerlich zunächst an den Pyraminx, aber sobald man ihn verdreht, merkt man, dass er einen ganz anderen Aufbau hat. Der Pyramorphix beginnt nämlich, seine Pyramidenform zu verlassen und ganz andere Formen anzunehmen, wie hier beispielsweise abgebildet eine Form, die ich „Zitronenpresse“ nenne.

In Wahrheit ist der Pyramorphix ’nur‘ eine Formvariante des 2x2x2-Zauberwürfels: 8 Steine, allerdings vier davon mit nur jeweils einer Farbe. Ein verblüffendes Teil.

cubes-IMG_1100 cubes-IMG_1105Tag 25: Mastermorphix

Auch dies ist ein Tetraeder (Vierflächner), wenn auch leicht abgerundet. Die Mechanik (und damit der Lösungs-Ansatz) entspricht dem normalen 3x3x3-Zauberwürfel.

Damit habe ich alle drei Tetraeder meiner Sammlung gezeigt und gedreht. Pyraminx, Pyramorphix und Mastermorphix haben zwar eine ähnliche geometrische Grundform, aber unterschiedliche Lösungsprinzipien.

Nun ist meine Challenge auch wieder bei einer 3x3x3-Formvariante angekommen. Davon liegen noch ein paar mehr in der Schublade; damit gehts auch nun weiter.

cubes-IMG_1151 cubes-IMG_1152Tag 26: Rhombic Diamonds älterer Bruder

Von diesem Würfel habe ich noch nicht herausgefunden, wie er eigentlich heißt. Er entspricht weitgehend dem Rhombic Diamond, aber ich habe ihn schon seit Jahrzehnten, weshalb ich ihn als dessen ‚älteren Bruder‘ bezeichne.

Wie man sieht, ist auch dieser Cube ’nur‘ eine 3x3x3-Formvariante. Seine 12 Flächen haben jeweils unterschiedliche Farben, was ihn nicht schwerer, sondern leichter zu lösen macht als den nachfolgenden Rhombic Diamond. Dass die Center flach sind statt spitz, hat hingegen nur optische Auswirkungen. Auch sie sind hier vierfarbig, so dass man das Uhrzeigerproblem beim Lösen beachten muss.

cubes-IMG_1156 cubes-IMG_1159Tag 27: Rhombic Diamond

Und gleich hinterher der ‚jüngere Bruder‘ des am Tag vorher gelösten Würfels. Für den Rhombic Diamond habe ich mal einen Lösungs-Ansatz beschrieben. Er ist ja auch ’nur‘ eine Formvariante des normalen Zauberwürfels.

Wenn man eine R2-Drehung macht, dann sieht man, dass die Farben des Rhombic Diamond (jedenfalls bei meiner Version) doppelt vorkommen. Dadurch kann es natürlich passieren, dass zwei identische Steine beim Lösungsversuch vertauscht werden und man Parity-Probleme bekommt. Was man dann tun kann, steht ja im Lösungs-Artikel.

cubes-IMG_1194 cubes-IMG_1195Tag 28: Scheibenwürfel

Vermutlich die einfachste 3x3x3-Variante in meiner Sammlung. Der Scheibenwürfel (Color Cake Magic Cube) erinnert mich an das Spiel „Türme von Hanoi“, weil man auch hier Scheiben unterchiedlicher Größe in die richtige Lage übereinander bringen muss.

Da alle Ecken und alle Kanten der unteren Ebene jeweils gleich sind, ebenso auf der oberen Ebene, und auch die Kanten und Center der mittleren Ebene jeweils gleich sind, ist die Lösung sehr einfach. Man muss lediglich aufpassen, dass die grünen Centersteine in der richtigen Lage stehen, da sie ja passend zur Scheibenform gebogen sind.

cubes-IMG_1221 cubes-IMG_1222Tag 29: 2x2x3

Dieser kleine Cuboid ist ein 2x2x3, der sich ähnlich lösen lässt wie Rubik’s Tower (2x2x4, siehe Tag 19). Entlang der Längsseiten erlaubt er nur 180°-Drehungen, weshalb er immer seine Quaderform behält. Die Steine der mittleren Ebene sind daher mit wenigen Drehungen sortiert, und dann geht es nur noch um das Lösen der Stirnseiten. Also ein netter kleiner Quader für die Jackentasche und ein kleiner Zeitvertreib für Tag 29.

cubes-IMG_1085 cubes-IMG_1259Tag 30: Graustufen-Würfel (oder Fotowürfel)

Am dreißigsten Tag der „30-Tage-Zauberwürfel-Challenge“ wird es Zeit, auch mal einen ’normalen‘ Zauberwürfel in die Hand zu nehmen. Den sechsfarbigen Speedcube habe ich sowieso immer in meinem Rucksack (und eine kleinere Version griffbereit in der Jackentasche), weshalb der normale Zauberwürfel eigentlich keinen eigenen Platz hier in der Challenge braucht. Aber einen meiner Fotowürfel oder den interessanten Graustufen-Zauberwürfel kann man ja zusätzlich auch mal drehen.

Damit sind die 30 Tage dieser Challenge geschafft. Es sind aber noch etliche interessante Drehpuzzle in der Schublade. Während die Attila-Hildmann-Veganer nach 30 Tagen leider aufhören müssen 😉 werde ich meine Callenge noch ein Stück verlängern. Demnächst kommt ein vierter Teil; dann wird es halt eine 40-Tage-Challenge. Und da kommen tatsächlich auch einige Gebilde, die ich noch nicht vernünftig lösen kann, beispielsweise der Skewb.

Gestern habe ich den neuen Dayan-Megaminx erhalten, der meinen Mf8-Megaminx ersetzen soll. Bekanntlich gibt es ihn in 4 Versionen: Vollfarbig oder Schwarz mit Stickern. Und diese jeweils mit oder ohne „Corner Ridges“, also Erhöhungen an den Ecken. Ich habe mir die Sticker-Version mit Griffkanten geholt. Zum Einen, weil die Multicolor-Version nicht auf Wettbewerben zugelassen ist (man weiß ja nie…). Und zum Anderen, weil sie am ehesten dem Mf8 ähnelt. Der ist ja sehr griffig dadurch, dass er Tiles statt Sticker verwendet – also feste und hervorstehende Kunststoffplättchen.

Am (noch gar nicht so) alten Mf8 stört mich, dass er sich gerne mal verhakt und dann sehr leicht einen Stein verliert, wenn man nicht superschnell die Notbremse findet und weiterdreht. Der neue Dayan ist da wesentlich stabiler, da seine Steine den Mechanismus des Speedcubes Dayan Zhanchi nachbilden, der bekanntlich als unpoppbar gilt.

Auch hat mein Mf8-Megaminx bereits zweimal einen der Tiles verloren, die ich dann mit Sekundenkleber wieder festmachen musste. Zum Glück habe ich die kleinen Dinger beide Male rechtzeitig gefunden.

Tatsächlich kann man den Dayan Megaminx wesentlich unbekümmerter drehen. Noch musste ich kein Sofa abrücken, weil ein Kantenstein oder ein Tile herausgefallen ist. Wenn, dann kann dies wohl höchstens mit einer Center-Kappe passieren – von denen lagen 2 nach dem Transport lose in der Verpackung. Aber beim Drehen ist mir noch keine herausgefallen.

Das Farbschema des Dayan entspricht im Prinzip dem Mf8. Einzelne Farben sind etwas unterschiedlich gestaltet; beispielsweise ist das leuchtende Gelb des Mf8 beim Dayan eher ein orange-gelb (siehe Foto). Aber noch immer gut genug vom Orange zu unterscheiden – und mit weniger Verwechslungsgefahr zum Blassgelb auf der gegenüberliegenden Seite. An die neuen Farben werde ich mich schnell gewöhnen.

Weniger erfreulich fand ich, dass der Dayan Megaminx mit einem völlig schief sitzenden Sticker ausgeliefert wurde – siehe Foto. Nicht gerade ein Indiz für eine wirklich gute Qualitätskontrolle. Mal sehen, wie lange der Sticker nach Korrektur nun noch hält.

Insgesamt kann ich den Dayan Megaminx aber empfehlen. Er fühlt sich zwar nicht ganz so toll an wie der Mf8, aber dafür dreht er sich „sorgenfreier“.