Mit ‘Smartphone’ getaggte Beiträge

Homescreen 2 enthält bei mir keine Widgets, sondern nur Icons von häufiger benötigten Apps. Ich fang mal oben links an und arbeite mich dann im Uhrzeigersinn durch:

Mortplayer Audio Books

Den MortPlayer Music (den ich auch installiert habe, aber nicht auf dem Homescreen) und den MortPlayer Audio Books verwende ich gerne zum Abspielen von Mp3-Dateien, weil sie nicht nach Playlists und Tags sortieren, sondern nach Verzeichnissen. Die Bedienung ist zwar nicht überall ganz intuitiv, wird aber erklärt. Den Mortplayer hatte ich schon auf meinem früheren Windows-Mobile-PDA, da sah er aber noch ganz anders aus. Jedenfalls freue ich mich, dass es ihn inzwischen auch für Android gibt.

Schwebendes Fenster

Ein Bildbetrachter, der eigentlich Floating Image heißt, aber der als Icon deutsch beschriftet wird. Er lässt die Bilder von der Speicherkarte sanft über den Bildschirm schweben, und man kann sie dort anschubsen, damit es schneller scrollt. Nett und hübsch, aber nicht wichtig.

Fish Bowl

Auch ein Bildbetrachter. Fish Bowl gefällt mir aber nicht so gut wie Floating Image. Fliegt daher demnächst raus.

Mediengalerie

Der offizielle Android-Bildbetrachter. Im Ernstfall (Bild wird schnell gesucht) immer noch erste Wahl.

Kamera

Startet die Standard-Kamera als Fotoapparat. Den Button habe ich hier im Schnellzugriff, da das Drücken des Auslöserknopfes bei mir die App Vignette startet.

Camcorder

Startet die Standard-Kamera als Videorecorder. Man könnte auch über das Menü von Foto auf Video umschalten, aber so hat man direkt den gewünschten Modus geöffnet.

MyCar Locator

Damit man sein Auto (oder den Bahnhof, einen vereinbarten Treffpunkt, etc.) auch in unbekanntem Gelände wiederfindet. Bisher habe ich MyCar Locator nur getestet und noch nicht im praktischen Einsatz, scheint mir aber nützlich zu sein.

Musik

Der Standard-Musikplayer von Android. Da gibt es Besseres.

OpenWatch

Die App OpenWatch stellt die Verbindung zwischen Smartphone und einer Bluetooth-Uhr her. Damit kann man sich über Anrufe und SMS benachrichtigen lassen, den Musikplayer steuern, etc. Das 3-Minuten-Video auf der verlinkten Market-Seite zeigt das gleiche Uhren-Modell von Sony Ericsson, das auch ich habe, und es zeigt, wie die Armbanduhr in Verbindung mit dem Androidphone arbeitet.

Nichtlustig

Nette Cartoons (leider natürlich überhaupt nicht lustig… 😉 ). Teilweise allerdings etwas schwer zu lesen, da die Nichtlustig-App bisher keinen Zoom unterstützt und manche Cartoons doch recht viel kleinen Text haben. Ansonsten aber nett gemacht.

SMSdroid

Da mir die SMS meines Handytarifs zu teuer sind, verwende ich WebSMS über Gmx zum Versenden von Kurznachrichten. Nach der etwas frickeligen Einrichtung klappt dies ganz gut und für „nur“ 9 Cent pro SMS. Zum Lesen braucht man dabei allerdings nicht die Standard-SMS-App von Android, sondern SMSdroid. Diese habe ich zwar seit einiger Zeit auch in der Dockbar eingebunden, aber aus „historischen Gründen“ liegt das Icon zusätzlich auch noch hier.

Nun kommen noch drei Icons für den kleinen Lesehunger zwischendurch:

Spiegel mobil

Dies ist nur ein Lesezeichen zur Mobilseite von Spiegel Online.

AndroidPIT

Da AndroidPIT (und ebenso Android-Hilfe) keine gescheiten Mobilseiten programmieren (warum eigentlich nicht???), muss man trotz Speichermangel eine App installieren. Ärgerlich, aber nicht zu ändern, wenn man die interessanten Inhalte einigermaßen ordentlich lesen möchte.

Heise online

Die Heise-App ermöglicht das Lesen von Artikel aus mehreren Zeitschriften des Verlags, u.A. Heise Foto, Heise mobil und c’t.

Wie im letzten Artikel beschrieben, wird mein Milestone bald durch ein aktuelleres Android-Smartphone ersetzt. Grund genug, einen Überblick über die installierten Apps zu geben. Vielleicht ist für Euch der eine oder andere Tipp dabei. Für mich hat es zumindest den Vorteil, später bei Neuinstallation die Namen der Apps schnell zu finden, um diese im Market aufrufen zu können. Denn nur bei Kauf-Apps merkt sich das Google-Konto, welche Apps auf dem Handy waren (diese kann man ja auch auf dem neuen Gerät installieren, ohne sie neu bezahlen zu müssen). Bei kostenlosen Apps muss man diese allerdings selbst zusammensuchen. Hier die Übersicht über die Inhalte meines Haupt-Screens:

Go Launcher EX

Die Oberfläche, die man hier sieht, stammt vom Go Launcher EX. Das kostenlose Theme darkMetal wurde zusätzlich installiert (ganz einfach über das Go-Launcher-Menü). Es wandelt die Standard-Icons automatisch in diese netten runden Knöpfe um. Woher ich das Hintergrundbild habe, weiss ich nicht mehr. Das Theme sieht jedenfalls mit dunklen Hintergründen richtig gut aus, finde ich.

Die 5 Icons in der Dockbar am unteren Rand sind original von Go Launcher so eingerichtet: Anruf, Kontakte, App Drawer, SMS (dieses habe ich mit SMSdroid verknüpft, dazu später mehr) und Browser.

Setting Profiles

Das Widget über der Stundenanzeige gehört zur Kauf-App Setting Profiles Full. Es gibt davon aber auch eine kostenlose Lite-Version, die allerdings nur 1 Regel gleichzeitig ausführt.

Mit Setting Profiles wird das Smartphone erst richtig smart. Man kann verschiedene Profile anlegen. Bei mir sind dies:

  • Akku leer (Helligkeit 5%, Bildschirm aus nach 1 min)
  • Akkulader (Bildschirm nie aus am Netzteil)
  • Arbeit (Wlan aus, Systemtöne leise, Anrufklingeln stumm)
  • Daheim (Wlan ein, Bildschirm aus nach 10 min)
  • Nachts (Wlan ein, Anrufklingeln stumm)
  • Unterwegs (Standardprofil: Bildschirm aus nach 2 min, Systemlautstärke 30%, Klingellautstärke 30%)

Der Clou ist nun, dass man diese verschiedenen Profile durch Regeln automatisiert steuern kann:

  • Aktiviere Profil „Akku leer“ bei einem Akkustand von weniger als 25%.
  • Aktiviere Profil „Akkulader“, sobald das Handy an einem Ladegerät oder USB hängt.
  • Aktiviere Profil „Arbeit“, sobald im Kalender „Dienstplan“ ein Termin aktiv ist. Dadurch klingelt mein Handy nie, während ich die Straßenbahn fahre (ausgenommen vielleicht bei Verspätung zum Feierabend, wenn der Termin schon offiziell abgelaufen ist).
  • Aktiviere Profil „Daheim“, sobald die Location „Zuhause“ aktiv ist. Anhand der Funkmasten hier im Ort erkennt Setting Profiles, dass ich zuhause bin und aktiviert das Wlan. Außerhalb sucht er nicht nach Wlan, was Akku spart und sicherer ist.
  • Aktiviere Profil „Nachts“ von 22:30 bis 7:30 Uhr.

Den Profilen können Farben zugeordnet werden (auf dem Bild: cyan und gelb), so dass ich an dem Widget direkt erkenne: Derzeit ist das Standard-Profil „Unterwegs“ aktiv und zusätzlich „Daheim“. Wenn ich mal feststelle, dass „Daheim“ nicht erkannt wurde, obwohl ich zuhause bin, dann öffne ich die „Locations“-Einstellung von Setting Profiles und finde gewöhnlich dort eine weitere Funkzelle, die noch nicht meinem Heimatort zugeordnet wurde. Ab dann läuft es wieder vollautomatisch. Eine super App. Tasker macht es wohl ähnlich, aber die habe ich noch nicht getestet.

Extended Controls

Die Akku-Anzeige gehört zum Widget Extended Controls, das sich später ausführlicher beschreibe. Wenn man draufklickt, öffnet sich die Akkuinfo von Android.

Beautiful Widgets

Das große Widget mit Uhrzeit und Wetter heißt Beautiful Widgets und ist ebenfalls eine Kauf-App (es gibt aber auch eine eingeschränkte kostenlose Lite-Version). Bei Klick auf die Uhrzeit öffnet sich Alarm Clock Plus. Bei Klick auf das Datum öffnet sich der Android-Kalender. Bei Klick auf das Wetter-Symbol öffnet sich eine schick animierte Wetterseite, von wo aus man für genauere Infos in die sehr umfangreiche App wetter.info der Telekom gelangen kann.

Beautiful Widgets verwaltet die unterschiedlichsten Uhren-Skins und Wetter-Skins. Diese hier finde ich stilistisch ganz passend zum „darkMetal“-Theme des Go Launchers. Das Uhren-Skin heißt RavieGlass2 und das Wetter-Skin SimpleWeather.

Nach den drei Widgets auf dem Homescreen folgen nun nur noch normale App-Buttons:

Facebook

Die Facebook-App ist riesig und träge. Habe aber noch keinen vollwertigen Ersatz gefunden, der z.B. auch Benachrichtigungen in die Statusleiste des Handys sendet.

Twitter

Funktioniert. Bisher konnte ich mich noch nicht für eine Alternative entscheiden. Leider lässt die Twitter-App nur 140 Zeichen pro Tweet zu. 😉

ACast

Eine der wichtigsten Apps auf meinem Handy. Ein kostenloser Audio- und Video-Podcast-Player. Acast ist zwar in Hinsicht auf seine Bedienung ein echtes Monstrum, ein Konfigurations-Grab. Aber wenn man sich ein wenig reingefummelt hat, macht er größtenteils, was er soll. Ich verkürze mir damit den Weg zur bzw. von der Arbeit, indem ich Radio-Podcasts höre oder Fernseh-Podcasts anschaue. Derzeit habe ich folgende Podcasts abonniert:

Audio:

  • Das philosophische Radio WDR5
  • Die Von der Leyens WDR2
  • Jörg Schieb Blog WDR
  • Kabarett WDR2
  • Klartext WDR2
  • MonTalk WDR2
  • Servicezeit WDR2
  • Stichtag WDR2
  • WDR2 Deutschstunde
  • WDR2 Kompakt
  • WDR2 Paternoster
  • WDR2 Zugabe Spaßpaket
  • Hpd-Podcast

Video:

  • Angeklickt WDR
  • Die Story WDR
  • Quarks und Co WDR
  • ZDF Heute-Journal

So hat man immer mehr als genug zu hören oder zu sehen dabei. Und da die Beiträge zuhause im Wlan auf das Smartphone übertragen werden, entstehen unterwegs keinerlei Datenkosten oder Verbindungsprobleme. Eine wirklich tolle Sache.

Die WDR-Audiopodcasts werden allesamt hier vorgestellt: http://www.wdr.de/radio/home/podcasts/podcast_uebersicht_neu.phtml – dort findet man auch die benötigten XML-Links zum Einbinden in den Podcast-Player.

Die WDR-Videopodcasts gibts hier: http://www.wdr.de/tv/home/videopodcast/vodcast.jsp.

Fehlen noch HPD-Podcast: http://www.podcast.de/podcast/14045/episoden/rss/

Und ZDF Heute-Journal: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/podcast/222506?view=podcast

Soviel zu Acast. Der Player ist zwar unübersichtlich, aber leistungsfähig. Einen besseren kostenlosen habe ich noch nicht gefunden, aber ich bin aufgeschlossen für Tipps in den Kommentaren unter diesem Artikel.

Catch Notes

Die App Catch Notes hieß früher 3 Banana Notes und habe ich früher mal hier im Blog vorgestellt: Notizen und Android.

TinyShark

Mit TinyShark kann man sich im endlos großen Musikangebot von Grooveshark umhören (schnelle Internet-Verbindung und großes Datenvolumen vorausgesetzt). TinyShark benötigt allerdings die Installation von Adobe Flash, was meinen Milestone-Arbeitsspeicher gar nicht freut…

Google Mail

Wie man sieht, sollte ich mal meinen Posteingang lesen und aufräumen. Aber stattdessen blogge ich lieber…

Market

Da gibts all die beschriebenen Apps und noch viel mehr. Ist daher vorinstalliert.

TuneWiki

Noch ein legaler Internet-Musikplayer. Früher hatte TuneWiki mal Zugriff auf Last-FM. Heute gibts leider „nur“ noch Shoutcast-Webradios. Schade. Dafür hat er eine Lyrics-Anzeige (was in Verbindung mit den Last-FM-Lieblingssongs genial war). Die Lyrics scrollen bei mir derzeit nicht automatisch. Schade. Seit neuestem gibt es eine Zwangsregistrierung. Schade. Aber zum Glück akzeptiert diese auch ungültige eMail-Adressen wie keinbockaufregistrierung@muell.de. Also einfach irgendwas eintragen.

So, das war Teil 1 – eine Beschreibung der Widgets und Apps auf meinem ersten Homescreen. Wenn Euch dies gefallen hat oder Ihr Alternativen vorschlagen möchtet: Kommentare, Kommentare, Kommentare…

iPhones klauen

Veröffentlicht: 7. Juli 2011 in Android
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Beim kölschen Stadtanzeiger las ich gestern folgenden Artikel über vermehrt auftretenden Eifon-Diebstahl:

http://www.ksta.de/html/artikel/1309947666878.shtml

Hier der Absatz, der die Masche der Täter beschreibt:

Meist hielten sich dabei die Opfer in Restaurants, Gaststätten und Bars in der Innenstadt auf. Ihr iPhone lag dabei vor ihnen auf dem Tisch oder der Theke. Die Täter gehen gewöhnlich zu zweit vor. Ihre Masche funktioniert nach diesem Prinzip: Sie halten dem Handy-Besitzer eine Karte oder ein Schriftstück hin und sprechen das Opfer auf einer fremden Sprache an, um es abzulenken. Das ist der Moment, in dem einer der Täter unter das vorgezeigte Schriftstück greift und das Mobiltelefon an sich nimmt. Beide Täter verlassen sofort den Tatort.

So einfach also. Den Trick kenne ich in leichter Abwandlung schon seit 1994 aus Rom. Da war’s halt kein Smartphone, sondern sonstige Wertsachen, die mit einer Zeitung und verwirrendem Lamentieren abgedeckt wurden.

Was mich aber wundert: Warum nur iPhones? Sind den Tätern andere Smartphones egal, beispielsweise Blackberrys oder Androiden? Ist deren Wiederverkaufswert uninteressant? Oder sind die iPhone-Tresen-Prollos am einfachsten abzuzocken? Vielleicht kann sich einer der Trickdiebe mal in den Kommentaren dazu äußern. 😉

Also, liebe Statussymbolvorzeiger und Sozialprestigeerschleicher: Nächstes Mal wieder den Porscheschlüssel auf den Tresen liegen. Wenn der geklaut wird, habt Ihr bessere Karten, weil der Dieb ja (hoffentlich) nicht weiß, wo der Wagen parkt. Iphones taugen eh nicht mehr zum Protzen, seit jeder zweite Hauptschüler damit rumläuft…

Ach, da fällt mir noch ein Spruch ein, den ich letztens auf Twitter las, und der ging ungefähr so: Wer sich ein Smartphone kauft, nur um damit zu telefonieren, der kauft sich auch einen Porsche, nur um damit Radio zu hören. Dies mal so für diejenigen, die unbedingt ein Schmierscreenhandy wollen, aber „das mit den Apps und so“ gar nicht brauchen.

Sitze gerade in der ersten Klasse des ICE3 von Köln nach München und schreibe diesen Blog-Artikel auf dem Notebook, das dank Android 2.2 und Wlan-Tethering über das Smartphone ins Internet kommt. So kann man es aushalten, wenn auch des Öfteren Tunnelstrecken den Surfgenuss unterbrechen. Was Besonderes gibt es nicht zu vermelden, aber ich wollte halt mal einen Artikel schreiben, der gleichzeitig in die Kategorien Bahn und Android passt. 🙂

Die Führung durch die riesige U-Bahn-Baustelle gestern war übrigens sehr interessant. Man durfte auch beliebig viele Fotos machen (aber immer schön bei der Gruppe bleiben bitte). Leider sollen die Fotos nicht veröffentlicht werden, auch nicht im Internet. Hoffentlich verliere ich nicht irgendwo ne Speicherkarte und jemand anders lädt die Bilder dann hoch…

So, jetzt bereite ich meinen morgigen Ausflug zu diversen Sehenwürdigkeiten vor. Wie praktisch; zuhause war ich zu faul, das schon zu machen. Nur ausdrucken kann ich unterwegs nix.

Viele Grüße aus Wagen 28 des ICE 515, Euer Roland

Kurzer Tipp für diejenigen, die gerne mal 3D auf ihrem Smartphone ausprobieren möchten: Aldi Süd verkauft derzeit für nur 2,99 Euro ein 3D-Bilderbuch für Kinder mit dazugehörigem Stereoskop, dessen Linsen gut geeignet sind, Youtube-Videos oder Parallelblick-Stereofotos auf dem Display meines Milestone in 3D zu betrachten. Alles Weitere habe ich in meinem Fotokurs geschrieben:

http://rofrisch.wordpress.com/2011/01/31/editorial03/

Also auf zu Aldi Süd, wenn Ihr Euer Smartphone für knapp 3 Euro 3D-fähig machen möchtet.

Zuhause, wo der Strom direkt vom Kohlendioxidkraftwerk bis ins Handyladegerät fließt, ist die Stromversorgung des Smartphones kein Problem. Der Strom geht so gut wie nie aus. Aber wenn man den ganzen Tag mit dem Milestone unterwegs ist und es auch häufig nutzt, dann kommt der Akku doch noch vor dem Abend an seine Grenzen. Das Problem haben natürlich die meisten anderen Smartphones auch. Jedes will ja möglichst dünn und stylish daherkommen und hat eine Menge stromhungriger Technik an Bord. Insbesondere das Display gehört zu den größten Stromfressern, aber auch UMTS (3G) und GPS saugen kräftig am Akku.

Auf Spiegel Online erschien zu diese Problematik vor ein paar Tagen ein lesenwerter Artikel, bestehend aus 8 Teilen:
Smartphones: So hält der Akku länger durch

Einiges daraus lässt sich problemlos umsetzen. Beispielsweise aktiviere ich 3G (das schnelle Internet) nur dann, wenn ich Videos oder sonstige größere Datenmengen laden möchte. Für das normale Surfen in Blogs und Foren etc. reicht das „langsame“ Internet locker aus. Ich habe mein Android so konfiguriert, dass ich schnell und einfach aus jeder Anwendung heraus umschalten kann (dank der App QuickDesk, auf deren Zusatz-Screen ich solche Einstellungen als Schnellzugriffs-Buttons eingerichtet habe).

Jedoch habe ich keine Lust, sämtliche Komfort-Funktionen abzuschalten und mit minimaler Displayhelligkeit quasi im Blindflug durch ein größtenteils deaktiviertes Android zu klicken, nur um die kostbaren Akkustromreserven zu schonen. Ich will auch nicht nur alle 8 Stunden auf neue Tweets oder Mails checken lassen, sondern regelmäßig Neues empfangen.

Weil ich nicht im Büro arbeite, kommt ein Zwischendurch-Aufladen an der Steckdose nicht in Frage. Außerdem gibt es ja bekanntlich Arbeitgeber, die solche Arbeitnehmer schon wegen Stromklau im Zehntelcentbereich abgemahnt oder gar entlassen haben. Es ist also je nach Arbeitgeber nicht empfehlenswert, sein Handy mit Firmenstrom zu betanken. Eine andere Lösung muss her.

Und diese habe ich vor einigen Wochen gefunden: „JustMobile Gum Pro“ heisst das Wunderwerk der Technik. Für etwa 40 Euro erhält man einen Akku mit 4400 mAh, der in der Lage ist, andere Geräte mit USB-Ladefunktion nachzufüllen. Ob nun Digitalkamera (einige), Mp3-Player, Handy, Navi, etc. Wenn das Gerät über USB geladen werden kann, dann wird auch die Aufladung über den Gum Pro von JustMobile klappen. Er hat ausreichend Kraftreserven für mehrere Nachladevorgänge.

Auf diese Weise hat man auch für Wanderungen und Fahrradtouren genug Strom dabei und kann sich von seinem Handy navigieren lassen. Auch Leute, die ihr Statussymbol mit zu mehrtägigen Festivals wie Ring am Rock Rock am Ring oder ähnlichen Großveranstaltungen mitnehmen möchten, freuen sich auf die Möglichkeit, auch an Tag 2 und 3 noch mit leuchtenden Displays die Mädels zu beeindrucken. 🙂

Der JustMobile Gum Pro hat auf der einen Seite einen Mini-USB-Eingang, wo er selber über ein handelsübliches Netzteil (oder am USB-Anschluss des Computers) aufgeladen werden kann. Eine Leuchtdiode zeigt an, wenn der Akku voll ist. Dann kann man den Akku einschalten und ihn vewenden wie ein herkömmliches USB-Netzteil. Dazu hat er auf der anderen Seite die „große“ USB-Buchse, wo sich das Milestone-Ladekabel einstecken lässt. Eine dreistufige LED-Anzeige signalisiert die noch vorhandene Kapazität im Akku.

In der Tasche meiner inzwischen ausgemusterten Kompaktkamera habe ich 2 kurze USB-Ladekabel (eines für Mini-USB und eines für Mikro-USB) und den Akku untergebracht. Wenn der Milestone-Akku auf 40 oder 50 Prozent abgesunken ist, klemme ich den Zusatzakku an und nach einer knappen Stunde ist das Milestone wieder voll (was durch das Verlöschen einer LED an der USB-Buchse angezeigt wird). Eine sehr praktische Sache, dass man quasi immer Strömchen zum Nachtanken dabei haben kann. Auf dem Foto seht Ihr, wie das Handy in der Fahrerkabine meiner Straßenbahn nachgeladen wird, ohne dass ich es zu diesem Zweck an die Oberleitung anschließen muss. 🙂

Was mir gut gefällt an dem JustMobile-Akku: Er ist nicht auf ein bestimmtes Gerät festgelegt. Ich kann damit auch meinen „alten“ MP3-Player aufladen. Oder einen USB-Ventilator betreiben, etc. Auch den Irgendwanneinmal-Nachfolger meines Milestone werde ich höchstwahrscheinlich mit dem Gum Pro aufladen können – wenn dieser nicht vorher den Geist aufgibt.

iPhone 4

Veröffentlicht: 21. Juli 2010 in Android
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Wem das Nikon-Canon-Bashing zu langweilig wird, kann sich bekanntlich einem moderneren Glaubenskrieg anschließen, der großen iPhone-Android-Schlacht. Seit die Firma Apfel das neue Eifon 4 vorgestellt hat, gab es eine Menge darüber zu lesen. Hier einige Gedanken dazu:

Tatsächlich kamen schon nach wenigen Tagen die ersten iPhone4-Benutzer auf die kuriose Idee, ihr Smartphone auch zum Telefonieren verwenden zu wollen. Ständig nur Apps runterladen und testen wird ja bekanntlich auf Dauer auch etwas langweilig (zumal der iPhone-Screen ja kaum individuell konfigurierbar ist), und ggf. hat man ja einige Freiminuten als Beigabe zum Internetvertrag des Phones, die man nicht verfallen lassen möchte. Also vielleicht mal telefonieren? Warum nicht…

Nun stellte sich heraus, dass das schicke Design des neuen Apfeltelefons nicht ganz alltagstauglich ist, weil nämlich die Antenne gleichzeitig der Außenrahmen und damit der Handgriff des Gerätes ist. Etliche User klagten über Verbindungsabbrüche beim Anfassen der Antenne (also des Geräts). Für schlechte Telefoniequalitäten hätten sie natürlich auch ein Milestone kaufen können – auch wenn der durchschnittliche Iphone-User sich mit Android nicht anfreunden kann, weil ihm das System zu viele Individualisierungsmöglichkeiten bietet und er sich nicht als Geisel von Apple fühlen kann (siehe auch Stockholm-Syndrom).

Inzwischen hat Apple reagiert und den Usern eine kostenlose Schutzhülle zur Behebung des Antennenproblems angeboten. Hier eine Abbildung des neuen iPhone mit der Schutzhülle:
http://www.b3ta.com/board/10127985

Wem diese Version etwas zu sperrig ist, der kann sich vielleicht mit folgender Geschäftsidee anfreunden. Warum nicht simple Pflasterstreifen als Iphone-Antennen-Problemlöser verkaufen:
http://bits.blogs.nytimes.com/2010/07/21/a-joke-iphone-sticker-turns-into-a-business/

Android-Entwickler haben sich des Problems übrigens inzwischen auch angenommen. Im Android Market gibt es mehrere Apps, die das iPhone 4 simulieren: Sobald man das Gerät senkrecht hält (also beispielsweise ans Ohr), geht die Verbindungsstärke in den Keller oder die Verbindung wird getrennt. In diesem Punkt kann Android also locker mit dem iPhone 4 mithalten – und der gewünschte Verbindungsabbruch funktioniert dann sogar MIT Schutzhülle.

Noch einen weiteren witzigen Link möchte ich Euch nicht vorenthalten: Ein Youtube-Video mit einem typischen Dialog im Handyshop. Ist zwar englisch, aber vielleicht macht ja mal ein Fan eine deutsche Übersetzung (dann bitte Link unten in den Kommentaren posten). Hier also der typische Iphone-Kunde im Gespräch mit einem kenntnisreichen Verkäufer:
http://www.youtube.com/watch?v=FL7yD-0pqZg

Nun etwas Ernsteres: Einen Bildschirm, der bei Sturz zu Bruch gehen kann, hat wohl jedes Smartphone. Aber das iPhone 4 toppt auch hier die Mitbewerber, denn bei ihm kann auch die Rückseite in Scherben zerspringen:
http://twitpic.com/27a7c0

Mit diesem traurigen Foto beende ich diesen Artikel zunächst. Weitere passende Links zum Thema könnt Ihr oder ich in den Kommentaren ergänzen. Bin gespannt, was sich da noch an Kreativem findet.

Da mein Milestone eine 5-Megapixel-Kamera hat und ich gerne fotografiere, habe ich mich mal etwas ausführlicher mit den Möglichkeiten und Unmöglichkeiten der eingebauten Kamera beschäftigt. Daraus habe ich einen Artikel für „Rolands Fotokurs“ gemacht:

www.rofrisch.de/fotokurs/index.php?id=kameraapps

Hier wird die Kamera-Hardware des Milestone besprochen und die Standard-App der Kamera. Samt Beispielbildern für die verschiedenen Formate und Effekte.

Darüber hinaus gibt es aber auch weitere Kamera-Apps im Market, die teilweise ganz schöne Effekte aufweisen. Zwei davon habe ich bisher gestestet und stelle sie jeweils auf einer eigenen Seite vor:

FxCamera: www.rofrisch.de/fotokurs/index.php?id=fxcamera

Retro Camera: www.rofrisch.de/fotokurs/index.php?id=retrocamera

Mit den Möglichkeiten dieser Apps lassen sich statt „gewöhnlicher“ Handyfotos recht interessante „Filmlooks“ erzeugen. Eine nette Spielerei, finde ich.

Nun habe ich die Testversion der überteuerten Motonav App herausgeschmissen (zumindest die gut 250 MB Kartendaten, denn vollständig entfernen lässt sich die App anscheinend nicht). Somit habe ich erst einmal wieder Platz für sinnvollere und kostenlose Apps gewonnen.

Damit war Platz für eine faszinierende App namens Shazam. Sie gibt die Antwort auf die gar nicht so seltene Frage „Was spielen die da gerade im Radio?“. Man hält einfach das Handy vor den Lautsprecher und die App hört sich nach Klick auf „Jetzt taggen“ ca. 15 Sekunden des Songs an. Dann noch ein paar Sekunden Wartezeit, in der die gewonnen Daten analysiert werden. Und schon erscheint in den meisten Fällen Name des Titels und Interpreten, außerdem das Albumcover-Bildchen, Name des Albums, Genre und Label.

Das Ganze funktioniert erstaunlich gut. Meine bisherigen Tests im Radio-Programm von WDR2 ergeben eine Trefferquote von über 95 Prozent, sowohl bei neueren Stücken als auch bei 1980er-Mucke. Selbst wenn meine Freundin während des Taggens dazwischenquatscht oder die Aufnahme vom Badezimmerradio bei eingeschalteter Dusche erfolgt, werden die Stücke erkannt. Wirklich erstaunlich.

Unter „Meine Tags“ findet man die bisher identifizierten Stücke wieder. Auch hat man weiterführende Links zu dem jeweiligen Stück bzw. Interpreten: MP3-Suche bei Amazon (wer’s braucht…), YouTube-Suche oder ggf. auch MySpace-Seite des Interpreten.

Doch auch ein paar andere Apps zum Thema Musik möchte ich hier empfehlen. Da ist zum einen MortPlayer, ein Mp3-Player, der strikt nach Verzeichnissen arbeitet und nicht wie üblich nach den ID3-Tags innerhalb der Dateien. Wer eine Mp3-Sammlung mit unvollständigem oder undurchdachtem Tagging hat (z.B. wenn Alben von 3 verschiedenen Künstlern einfach „Best Of“ heissen), kommt vermutlich besser mit einem Player zurecht, der die Tags ignoriert und eine Navigation durch Verzeichnisse anbietet.

Zu MortPlayer gehört auch ein Widget (4×1), das auf dem Homescreen die wichtigsten Infos und Bedienelemente verfügbar macht.

Wer Gitarre oder ein anderes Saiteninstrument spielt, wird vielleicht gute Verwendung haben für gStrings haben, ein gut funktionierendes elektronisches Stimmgerät. Diese App funktioniert besser als das richtige Stimmgerät, das wir vor ca. 2 Jahren mal gekauft haben. Denn dieses lässt sich leicht durch mitschwingende Obertöne anderer Seiten irritieren, während die App weniger Probleme hat, den gewünschten Ton zu erkennen, auch wenn die anderen Saiten mitschwingen. Einfach auf „Tune auto“ klicken, und gStrings zeigt einem den erkannten Ton an, sowie die gemessene Frequenz und einen nach rechts bzw. links ausschlagenden Zeiger als optische Hilfe beim Stimmen.

Auch gibt es einige Apps, die Musikinstrumente simulieren sollen. Das ist natürlich überwiegend Spielerei. Die App Solo Lite beispielsweise ermöglicht es, auf Gitarrenseiten zu zupfen bzw. diese zu schlagen. Man kann sich auf bis zu 10 Buttons diverse Akkorde legen, so dass man während des Spiels umschalten kann. Ich habe mir die Akkorde C F G Am Em E Dm G7 E7 D7 voreingestellt und kann meine Mitmenschen nun mit einer grauenhaften Version von „Streets of London“ nerven. Irgendwann setze ich mich damit in die Fußgängerzone und stelle ein Schild neben den Hut: „Spenden Sie für meine teure Daten-Flatrate“. 😉

Nachdem ich auf einem Iphone mal eine Schlagzeug-App gesehen habe, suche ich so etwas auch für mein Andoid-Handy. Mit aPortaDrum hatte ich eine gefunden, bei der man das Smartphone wie einen Drumstick hält und die App per Lagesensor erkennen soll, auf welche Drum man gerade schlägt. Leider funktionierte dies auf meinem Milestone fast gar nicht; es wurde fast immer das gleiche Trömmelchen getroffen, egal in welche Himmelsrichtung mein Schlag ging. Daher habe ich sie wieder deinstalliert.

Eine andere Schlagzeug-App (die optisch der gesehenen Iphone-App ähnlicher ist), heisst einfach Drummer und zeigt auf dem Bildschirm im Querformat ein Schlagzeug, auf dem man spielen kann. Leider läuft sie zu träge und langsam auf meinem Milestone, so dass sich nicht wirklich rhythmisch darauf spielen lässt. Drum_Pad hingegen ist zwar was schneller, aber doch sehr eingeschränkt, was die Sounds angeht. Daher bin ich noch auf der Suche nach einer guten Drum-App für die kurze Session an der Endhaltestelle.

Noch ist etwas Platz in meinem Home-Ordner „Musik“, daher freue ich mich auch über weitere Instrumenten-Apps oder sonstige Musik-Helferlein. Nur her mit Euren Tipps.

Telefonspeicher voll

Veröffentlicht: 19. Mai 2010 in Android
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Gestern abend war es soweit: Nach 5 Wochen fleißigem Gebrauch des Market bekam ich auf einmal die Meldung, mein Telefonspeicher wäre fast voll. Meine Suche im Android-Hilfe-Forum brachte leider keine wirklich brauchbare Lösung. 😦

Zwar gibt es Möglichkeiten, Apps auf der Speicherkarte statt im internen Telefonspeicher zu installieren. Aber nur für Androiden mit Root. Und da lasse ich derzeit noch lieber die Finger von, weil ich von Linux etc. nun überhaupt keine Ahnung habe. Das derzeitige Android bietet leider noch nicht die Möglichkeit, Apps „offiziell“ auf die Speicherkarte auszulagern.

Also bleibt mir nur Folgendes: Öfters mal schauen, welche Apps einen großen Cache oder überhaupt einen großen Speicherverbrauch haben und dann entweder den Cache oder gleich die ganze App löschen. Manche Apps können wenigstens ihren Cache auf die Karte schieben.

Und ich werde nach jeder Installation zukünftig wohl 1-2 ältere Apps deinstallieren müssen, bis jeweils der Hinweis auf den knappen Telefonspeicher wieder verschwindet. Dieser Teil von Android fühlt sich irgendwie arg nach „20. Jahrhundert“ an. Ich dachte jedenfalls, da wären wir schon weiter, wo doch heute Speicher eigentlich nix mehr kostet.