Mit ‘Void Cube’ getaggte Beiträge

helicopter-void-eckenparityDieses Video greift ein Thema auf, das schon im Helicopter-Cube-Tutorial Teil 1 angesprochen wurde (siehe auch Teil 2). Hier gehe ich noch einmal etwas ausführlicher auf den Vergleich mit dem Void Cube ein. Auch dort kommt es vor, dass 2 Ecken getauscht werden müssen – entweder mit einer speziellen Zugfolge als „Abkürzung“, oder aber etwas aufwändiger durch Nachdenken und Analysieren, wie es denn zur Ecken-Parity kommen konnte.

Im Prinzip geht es darum, dass es natürlich auch eine Lösung ohne Jumbling geben muss, wenn das Problem beim Lösen eines ohne Jumbling gemischten Helicopter Cubes auftritt. Viele Tutorials zeigen einfach die Abkürzung und „pfuschen“ also an dieser Stelle mit einem Jumble-Zug. Kann man machen, geht auch viel schneller, aber ist dann irgendwie nicht wirklich ‚ohne Jumbling‘. (mehr …)

200x200-helicoptercube-geloestDer Helicopter Cube ist ein sehr interessanter Zauberwürfel, bei dem – im Gegensatz zum originalen Rubik’s Cube – nicht die Flächen gegeneinander verdreht werden, sondern die Kanten. Diese kann man jeweils um 180° drehen, so dass die Würfelform (zunächst) nicht verloren geht. (mehr …)

voidcube6766-600voidcube6764-600Zum Void Cube habe ich bereits vor längerer Zeit eine Lösung beschrieben. Wenn – in 50% der Fälle – am Ende eine „unmögliche“ Stellung übrigbleibt (nur 2 Kanten vertauscht oder nur 2 Ecken vertauscht), dann hilft der folgende Algorithmus. Er tauscht auf der Oberseite die hintere mit der rechten Kante:

(r2 U’ M’ U) (r2 U2) y’ (M U M’ U)

Nun habe ich dazu ein Video gedreht, das nicht nur diesen Zug zeigt, sondern vor allem versucht zu erläutern, was eigentlich bei diesem Parity-Fall geschieht: Der Würfel wurde quasi „um die falschen Löcher herum“ gelöst. Was zunächst ziemlich schräg klingt, wird aber im folgenden Video bewiesen, und außerdem wird daraus die Möglichkeit entwickelt, einen Void Cube mit Parity auch lösen zu können, wenn man die oben gezeigte Zugfolge mal nicht zur Hand hat. (mehr …)

Letzte Woche habe ich angefangen, jeden Tag einen anderen Würfel mit auf die Arbeit zu nehmen und auf dem Arbeitsweg bzw. an den Endhaltestellen zu lösen. Mal schauen, wie weit ich komme – hoffentlich mindestens bis 30. Dieser Artikel beschreibt die ersten 10 Tage bzw. 10 Würfel.

cubes-IMG_7608 cubes-IMG_76191. Tag: Crazy 2x2x3

Dieser Würfel gehört zu meinen interessantesten Neuanschaffungen. Da ich die Außenteile bereits wie beim normalen 2x3x3 (ohne den Kreis) lösen kann, wollte ich hier eine eigene Lösung finden, ohne nachzuschauen.

Erst nach einigen Tagen habe ich überhaupt mitbekommen, dass der Würfel sich auf den beiden Mittelebenen auch um 90° drehen lässt (dann muss man die Oberseite 180° drehen). Das unterscheidet ihn massiv vom oben verlinkten ‚ungleichen Zwillingsbruder‘. Inzwischen kann ich ihn lösen, aber weiss selbst nicht genau wie. 🙂

cubes-IMG_7598 cubes-IMG_75472. Tag: Mixup 4x4x4

Den MixUp Cube 4x4x4 habe ich häufig in meiner Tasche. Man kann ihn wie einen normalen 4x4x4 drehen. Oder man macht die zusätzlichen MixUp-Züge und vertauscht damit Kantenplätze und Centerplätze. Ein Kantenstein nimmt immer 2 Centerplätze ein – und blockiert damit bestimmte Drehungen.

Dieser Würfel macht richtig Spaß, ist ein Hingucker, und durchaus lösbar, wenn man den normalen 4x4x4 lösen kann. Lösungs-Video hier. (mehr …)

3x3x3-variantenInzwischen haben sich eine ganze Menge unterschiedlichster Varianten des 3x3x3-Standard-Zauberwürfels in meiner Schublade angesammelt. Es wird also höchste Zeit, diese mal in einem Video vorzustellen.

Alle diese Würfel lassen sich im Prinzip wie ein normaler Zauberwürfel lösen, also beispielsweise mit meiner Anfängermethode hier aus dem Blog. Unterschiede und Besonderheiten erkläre ich im Video. Bei Fragen zu einzelnen Modellen (oder anderen 3x3x3-Varianten) nutzt bitte die Kommentarfunktion.

Im Video sind Links zu den jeweiligen Würfeln (meist Beschreibung hier im Blog) eingeblendet. Wer das Video extern in Youtube öffnet, findet diese Links auch anklickbar in der Youtube-Beschreibung.

Und nun viel Spaß: 27 Würfel in 24 Minuten:

200x200-voidcubevoidcube6764-600Nun ist es November, und somit nähert sich der erste Jahrestag meiner akuten Würfelitis. Im November 2011 hatte ich ja auf dem Kölner Weihnachtsmarkt einen sogenannten Void Cube entdeckt und gekauft, wodurch die Würfelitis schlimmer als 1980 wieder zum Ausbruch kam.

Wenn man versucht, den Void Cube zu lösen, stellt man leicht fest, dass es manchmal zu Situationen kommt, die am normalen Zauberwürfel nicht auftreten, weil beim Void Cube die Mittelsteine fehlen und daher nicht klar ist, um welches „Center-Loch“ man die Farben anordnet. Manchmal bleiben daher 2 Kantensteine übrig, die vertauscht sind – am normalen Zauberwürfel sind es ja immer 3 oder 4 Kanten der letzten Ebene, die noch getauscht werden müssen.

Für dieses Problem gibt es eine recht einfache Lösung. Man hält den Würfel so, dass die beiden zu tauschenden Kanten auf der oberen Ebene hinten und rechts zu liegen kommen, und dann wendet man folgenden Zug an:

(r2 U‘ M‘ U) (r2 U2) y‘ (M U M‘ U)

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Meine Würfelsammlung, Stand März 2012Da ich inzwischen ständig gefragt werde, wie viele Zauberwürfel und Ähnliches Knobelzeugs ich eigentlich habe, und da ich meine Sammlung gerade sortiert habe, gibt es hier die Antwort als Foto „zum Selberzählen“. 🙂

Vorne rechts meine beiden SpeedCubes Dayan GuHong 2 (komplett gelöst, der Cube für Zuhause) und Dayan LunHui (F2L gelöst, für unterwegs).

Daneben – mit Würfel-im-Würfel-Muster – ein 1980er Billigcube. Soeben stelle ich fest, dass mein originaler allererster Rubiks Cube nicht auf dem Foto ist, weil er sich im Schreibtisch versteckt hatte. Also bitte 1 mehr zählen als hier abgebildet. Mit dem versuche ich gerade, das Parity-Problem beim Void-Cube zu verstehen. Mehr dazu später.

Es folgen mehrere Formvarianten des 3x3x3-Würfels: Walzenwürfel und dieses Vieleckdings, dessen Namen ich nicht weiß (beide 1980er). Dann (neu) der Fisher Cube (schräg) und der silbern spiegelnde Mirror Cube (originell). (mehr …)

Im ersten Artikel meiner Kategorie Plastikknobelkram hatte ich ihn schon erwähnt: Den seltsamen Zauberwürfel ohne Mittelsteine, der bei mir einen neuen Ausbruch der Würfelitis ausgelöst hat. Nun habe ich den Void Cube fotografiert und zeige nun hier verschiedene Ansichten davon:

Auf dem Kölner Weihnachtsmarkt habe ich dafür 12 Euro bezahlt (siehe auch www.fummelspiele.de), bei http://www.cubikon.de gibt es diese Konstruktion (dort „Cubizarre“ genannt) derzeit vergünstigt für knapp 5 Euro.

Die Lösung funktioniert natürlich fast genauso wie bei einem normalen 3x3x3 Zauberwürfel. Nur dass man sich beim Anordnen der Teile nicht an den Mittelsteinen orientieren kann, sondern anhand der Ecksteine erkennen muss, wie die Farben zueinander stehen (das Farbschema ist leider auch komplett abweichend, was man natürlich mit neuen Stickern ändern könnte). (mehr …)

Zauberwürfel und Co.

Veröffentlicht: 8. Januar 2012 in Plastikknobelkram
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Meine Vergangenheit hat mich eingeholt. Als Veteran des ersten weltweiten RubiksCube-Eroberungsfeldzuges (in Deutschland 1980-1982) schlummert die Würfelitis seit ca. 30 Jahren in mir. Im November ist die „Krankheit“ wieder ausgebrochen. In lockerer Folge werde ich daher in der neuen Kategorie  Plastikknobelkram über Zauberwürfel, Teufelstonne & Co. schreiben.

Als Jugendlicher habe ich in den frühen 1980ern also fleißig am Würfel gedreht. Irgendwann war dann jahrelange Pause – abgesehen von einzelnen Lösungen, wenn mir irgendwo zufällig ein Rubik’s Cube in die Finger fiel. Aber vor 6 Jahren gab es einen ersten Rückfall: Da habe ich „die Plastik-Reste meiner Jugend herausgekramt“ und für meine Homepage fotografiert. Der Artikel ist nach wie vor auf rofrisch.de zu finden:

Geöffneter Zauberwürfelwww.rofrisch.de/fotokiste/rubikscube.htm

Einige dieser Fotos zieren auch den Wikipedia-Artikel ‚Zauberwürfel‚.

Der Virus schlummerte also nach 25 Jahren noch immer in mir. Und er sollte mich gut 5 weitere Jahre später noch stärker treffen als im Jahr 2006. Im November 2011 sah ich auf dem Kölner Weihnachtsmarkt (am Neumarkt) einen funktionsfähigen Zauberwürfel, dem das Innenkreuz fehlte, also komplett ohne Mittelsteine. Man kann einen Finger durchstecken (nur: wozu?). Eine interessante neue Mechanik, die sich jedoch ganz ähnlich dreht wie ein herkömmlicher Würfel (solange man die Züge präzise ausführt und nicht verkantet). Diesen Cube werde ich demnächst mal vorstellen, wenn ich das Mini-Fotostudio aufgebaut habe, um ihn abzulichten.

Mit diesem Ding („Void Cube“ genannt, wie ich später erfuhr) fing es also wieder an. Inzwischen habe ich meine Sammlung per Internet um einen SpeedCube und einige Exoten erweitert – die Firma Cubikon liefert fast alles. Der Speedcube ist das Modell, mit dem der aktuelle Weltrekord von 5,66 Sekunden gemacht wurde – der Dayan V (ZhanChi). Ich brauche derzeit 2-3 Minuten, aber auch als „SlowCuber“ wie mich lohnt sich der Wechsel auf einen schnellen Würfel, weil er sich viel leichter dreht und man sich angewöhnen kann, die Ebenen mit jeweils 1 Finger zu verstellen, anstatt ständig die ganze Hand umzugreifen. Dazu später vielleicht mehr.