Mit ‘Stadtbahn’ getaggte Beiträge

Hallo Freunde, hier noch ein Animoto-Video, dass ich aus alten Straßbahn-Fotos gebastelt habe. Nach 1999 wende ich mich jetzt dem Jahr 2000 zu:

Falls Ihr Animoto selbst ausprobieren möchtet, verwendet bitte diesen Link hier:
animoto.com/ref/Roland-27b7d2b43

 

Seit gestern bin ich Kunde bei Animoto. Habe ja schon darüber berichtet und mein neues Promo-Video für die Zauberwürfel-Abteilung dieses Blogs veröffentlicht. Aber für die Bahnfans hier hab ich auch eine kleine Animoto-Bilderschau: 1999, mein erstes vollständiges Jahr bei der KVB. (mehr …)

Schon wieder Rot

Veröffentlicht: 2. März 2016 in Bahn und Wahn, Weltanschauliches
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Vor einigen Wochen beschrieb ich schon einen Gedanken am roten Signal, also was mir manchmal durch den Kopf geht, während ich mich im Zugstau langweile. Hier noch eine Ansage, von der ich Euch nicht verrate, ob ich sie jemals in der Praxis ausprobiert habe oder ausprobieren werde:

Sehr geehrte Fahrgäste, vielleicht hat es für Sie den Eindruck, dass wir uns in den letzten 10 Minuten kein Stück bewegt haben. Aber in Wirklichkeit bewegt sich dieser Zug auf der europäischen Platte etwa 4cm pro Jahr von der amerikanischen Platte weg.

Richtung Thielenbruch, Bensberg oder Königsforst kann man also schon sagen, dass wir uns in die gewünschte Richtung bewegen – wenn auch das Fahrtziel leider auch in die gleiche Richtung driftet, der Abstand also nicht kleiner wird. 😉

Einen hab ich noch: Als ich heute an einer der Kölner Fachhochschulen Fahrgastwechsel machte und beobachteten musste, mit welcher Lahmhinterteiligkeit viele Studenten und Smombies alle im Gänsemarsch in den Zug schlurften, hätten sie sich beinahe folgende Ansage eingefangen:

Liebe Studenten, damit das Einsteigen zukünftig deutlich schneller geht, melden Sie sich doch nächste Woche bitte für das Seminar „Einsteigen für Einsteiger“ an.

Hätte die studentische Trödelei uns noch eine weitere Signalphase gekostet, hätte ich den Spruch wahrscheinlich aufgesagt. Aber nach ca. 90 Sekunden waren doch tatsächlich alle WhatsApp-Einsteigebenachrichtigungen verschickt und die Zukunft des Landes endlich sicher verladen…

So, genug Bahn-Blödsinn für heute. Demnächst gibts auch wieder Zauberwürfel-Videos. Inzwischen habe ich sogar ein Intro vorbereitet, dass denen der berühmten Filmstudios wie Universal, Paramount, 20th Century Fox oder MGM kaum nachsteht. Lasst Euch überraschen. 🙂

 

Gedanken am roten Signal…

Veröffentlicht: 7. Januar 2016 in Bahn und Wahn, Weltanschauliches
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Sehr geehrte Fahrgäste, wir stehen momentan vor Halt zeigendem Signal, denn der Abschnitt vor uns ist noch von unserem Vorzug besetzt. Und davor steht der Vorzug unseres Vorzuges, und wiederum davor dessen Vorzug.
Wie Sie sehen, ist die Stadtbahn ein System mit vielen Vorzügen. Und heute klappt es ganz besonders vorzüglich.

Da die beiden Radverleihangebote Call a Bike und KVB-Rad ebenso wie die „Free floating“ Carsharing-Autos von Car2go und DriveNow flexibel im jeweiligen Geschäftsbereich der Stadt abgestellt werden können, ist natürlich die Frage ganz interessant, bis zu welchen Stadtbahn-Stationen die jeweiligen Geschäftsbereiche denn nun gehen. Immerhin soll man ja Bahn und Rad bzw. Bahn und Auto sinnvoll kombinieren. Ich versuche hier nun eine Übersicht – ohne Gewähr. (mehr …)

Am vergangenen Wochenende – 27. und 28. Juni 2015 – war Tag der Architektur. Die KVB nahm daran teil und öffnete für interessierte Besucher 2 Haltestellen der noch nicht eröffneten Nord-Süd-Stadtbahn, deren südlicher Abschnitt in einem halben Jahr eröffnet werden wird. Ich konnte am Sonntag an zwei Besichtigungen teilnehmen.

Die Haltestellen sind mittlerweile fast fertig. Die neue Linie 17 wird von Sürth bzw. Rodenkirchen auf dem Linienweg der Linie 16 starten und dann an der Südbrücke links abbiegen und die Haltestellen Bonner Wall, Chlodwigplatz, Kartäuserhof und Severinstraße bedienen. die ersten beiden Haltestellen dieser Strecke wurden nun erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Wer eine Sicherheitsbelehrung über sich ergehen ließ und einen Haftungsausschluss unterschrieb, durfte nach einem etwa 15minütigen Vortrag des jeweiligen Architekten die Station dann auch in Augenschein nehmen.

Belehrung und Unterschrift waren notwendig, weil die Haltestellen noch keine Endabnahme hatten und damit noch nicht allgemein für die Öffentlichkeit freigegeben sind. Den Hinweis, die gelbe Linie an der Bahnsteigkante zu respektieren, fände ich als Stadtbahnfahrer jedoch an Haltestellen mit Zugverkehr weitaus angebrachter. Aber das ist ein anderes Thema.

Bonner Wall

Zunächst fuhr ich (kostenlos mit dem KVB-Rad ab Bahnhof Süd) zur Haltestelle Bonner Wall. Diese wurde in offener Bauweise erstellt und ist ziemlich geräumig, weil dort die beiden Tunnelbohrmaschinen eingesetzt wurden. Hier meine Impressionen von der Besichtigung:

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In meinem Zweitblog „Rolands Fotokurs“ habe ich vorhin ein paar meiner allerallerersten Digitalfotos veröffentlicht. Am 31. August 1999 hatte ich mir meine erste Digitalkamera gekauft und gleich an der Endstation Vischerringstraße während meiner Wendezeit ausprobiert – und später nach Feierabend im Betriebshof, etc. Da es sich also um Bahn-Bilder handelt, möchte ich den Artikel auch hier in der Rubrik „Bahn und Wahn“ bewerben. Schaut selbst, hier der Link zu meinem Blog-Artikel:

Vor 15 Jahren: Meine ersten Digitalfotos

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Ich habe glaub ich schonmal erwähnt, dass das Vorbeilaufen oder -radeln an schließenden oder geschlossenen Schranken bzw. Halbschranken keine Kleinigkeit ist, sondern in Deutschland mit 350 Euro (+ Verwaltungsgebühren) Bußgeld belegt ist.

Leider werden diese gut 370 Euro viel zu selten von der Polizei kassiert. Was zur Folge hat, dass diese Unsitte immer mehr um sich greift. In der Lokalzeit Bonn des WDR war einmal ein Beitrag über eine Frau, die sich öffentlich darüber aufgeregt hat, zur Kasse gebeten worden zu sein. Und dass dieses Kavaliersdelikt so teuer sei.

Meiner Meinung nach ist sie mit ihren 372,50 noch billig davongekommen. Andere bezahlen das mit ihrem Leben, z.B. heute wieder auf meiner Stammstrecke, der „Vorgebirgsbahn“-Linie 18 zwischen Köln und Brühl und Bonn:
Tödlicher Unfall auf der Luxemburger Straße: 30-Jährige von Bahn überrollt:

Gegen 12.20 Uhr ist eine 30-jährige Frau an der Haltestelle Arnulfstraße auf Höhe der Luxemburgerstraße 230 bei Rot über die Straße gegangen. Aus ungeklärter Ursache hat sie laut Angaben der Polizei die herannahende Bahn der Linie 18 in Richtung Innenstadt nicht gehört. Die Frau wurde von der Bahn erfasst, mitgeschleift und tödlich verletzt.

Okay, hier war es „nur“ eine Fußgängerampel ohne Schranken. Sie ist nicht nur bei Rot über die Straße gegangen, sondern auch über die Gleise. Aber alle 2,5 Minuten fährt auf der Strecke ein Zug; wie kann man da „nach Gehör“ überqueren wollen? Bestimmt hat sie sich wie hunderte Rotläufer, die ich wöchentlich beobachte, auch gedacht: „Et hätt noch immer jot jejange“. Aber nein, „Et kütt wie et kütt“, und manchmal kommts mit 40-60 km/h, mit langem Bremsweg und ohne Möglichkeit auszuweichen.

Meiner Meinung nach ist es weder eine harmlose Unsitte, noch eine Kleinigkeit oder ein Kavaliersdelikt, Gleise an roten Ampeln oder geschlossenen Schranken zu überqueren. Klar ist derjenige, der das Risiko eingeht, am stärksten betroffen. Nur Chuck Norris hält einen fahrenden Zug mit dem linken Ellbogen an. Aber selbst dann, wenn ein Überqueren risikofrei und ohne körperliche Folgen geschieht, berührt es doch einen grundsätzlichen Punkt, quasi einen stillschweigenden Vertrag zwischen dem Triebfahrzeugführer und der Öffentlichkeit. Darüber möchte ich hier kurz philosophieren: (mehr …)

kbef2013-IMG_1342Am 13. und 14. Juli 2013 haben die Köln-Bonner Eisenbahn-Freunde (KBEF) in Wesseling zum großen Bahnhofsfest eingeladen. Seitdem sind die Fotos und Panoramen viele Monate liegen geblieben, weil immer was Anderes zu tun war. Aber nun habe ich endlich alle 5 Kugelpanoramen zusammengestückelt und auch die Fotos bearbeitet. Zeit also für die längst überfällige Veröffentlichung. (mehr …)

Letztes Jahr habe ich schon jede Menge Fotos und einige Panoramen vom SSB-Jubiläumsfest im Bonner Betriebshof Dransdorf gezeigt. Nun sind auch endlich die 3D-Fotos justiert worden.

Wer also eine Rot-Cyan-Brille hat (gibts für wenige Cent bei Ebay, etc.), und wer 2 Augen hat, die einigermaßen in die gleiche Richtung zeigen (Pferde, Goldfische und Chamäleons haben hierbei erhebliche Probleme…), der kann mit den folgenden Fotos ungeahnte Tiefen aus seinem Flachbildschirm herausholen: (mehr …)