Mit ‘Rheinuferbahn’ getaggte Beiträge

kbef2013-IMG_1342Am 13. und 14. Juli 2013 haben die Köln-Bonner Eisenbahn-Freunde (KBEF) in Wesseling zum großen Bahnhofsfest eingeladen. Seitdem sind die Fotos und Panoramen viele Monate liegen geblieben, weil immer was Anderes zu tun war. Aber nun habe ich endlich alle 5 Kugelpanoramen zusammengestückelt und auch die Fotos bearbeitet. Zeit also für die längst überfällige Veröffentlichung. (mehr …)

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Gestern war ich ja wie angekündigt auf dem Wesselinger Eisenbahnmarkt. Zwei Mitbringsel möchte ich hier im Blog vorstellen – zunächst zwei Schilder der ehemaligen KBE (Köln-Bonner Eisenbahn). Auf dem einen Schild steht „Vorgebirgsbahn“, und auf der Rückseite (verkehrt herum, damit man es einfacher wenden kann durch Drehen der Längsachse) steht „Rheinuferbahn“. Und das zweite Schild trägt die Aufschrift „Personenzug“ und ein mit schrägem rotem Balken durchgestrichenes „Eilzug“. Die Schilder sind m.W. aus den alten Silberpfeil-Zügen der KBE. (mehr …)

Wie bereits angekündigt, gibt es zukünftig von Zeit zu Zeit die Inhaltsverzeichnisse des Köln-Bonner Verkehrsmagazins. Hier die Ausgaben 1 bis 4, also Jahrgang 2007. Fett gedruckt sind jeweils die auf der Titelseite hervorgehobenen Themen: (mehr …)

Frage an alle VRS-Tarifkundigen, ich hol aber erstmal weiter aus:

Meine Freundin beginnt in 2 Wochen einen neuen Job, bei dem sie morgens von Bornheim-Waldorf (Linie 18, Vorgebirgsbahn) nach Köln-Sürth (Linie 16, Rheinuferbahn) fahren muss (und nachmittags zurück). Leider bekommt sie kein Jobticket. Und leider gibt es zwischen diesen beiden Stadtbahnlinien keine gescheiten ganztägigen Querverbindungen. Man kann zwischen Linie 16 und 18 entweder in Köln am Barbarossaplatz oder in Bonn-West umsteigen, dreht also einen ziemlichen Umweg, wenn man je nach Uhrzeit nicht das „Glück“ hat, von einem Bus langwierig über die Dörfer geschaukelt zu werden. Für eine Tour, die mit dem Auto offiziell 21 Minuten dauert, ist sie (inklusive der Fußwege) etwa 85 Minuten unterwegs.

Wenn sie Früh-Woche hat, wird sie zunächst die Buslinie 818 nach (Bornheim-)Hersel nehmen können und durchfährt somit die Gemeinden Bornheim, Wesseling, Köln – also Preisstufe 3 über Wesseling. Würde sie mit 18 und 16 über (Köln-)Barbarossaplatz fahren, müsste sie fast 20 Minuten früher los. Dann hätte sie auch Preisstufe 3 – allerdings die Gemeinden (Tarifzonen) Bornheim, Brühl und Köln.

Da die Umsteigezeit am Barbarossaplatz aber nur utopische 3 Minuten beträgt (oder man muss noch früher los), würde sich für Inhaber einer VRS-weiten Zeitkarte (Jobticket) Umsteigen in Bonn-West anbieten. Als Monatskarte ist dies dann aber Preisstufe 4 und etwa 50% oder 60 Euro teurer (ca. 183 statt 123 Euro). In diesem teureren Ticket ist dann aber nicht mal die Möglichkeit enthalten, über Brühl zu fahren (beispielsweise, wenn der Zug Richtung Bonn nicht kommt).

Meine Frage(n) also: Wie löst man dieses Tarif-Dilemma? Habe ich was übersehen (beispielsweise ein Pauschal-Monatsticket für alle Gemeinden, die von der 18 und 16 tangiert werden und mit dem man beliebig zwischen Bonn und Köln hin- und herfahren kann, ohne sich auf eine bestimmte Route festzulegen)?

Und noch ein paar Grundsatzfragen: Sollte man wirklich 180 Euro monatlich ausgeben, um die 4fache Fahrzeit zu benötigen als mit dem Auto? Warum muss man die Umwege, die man mangels ausreichendem Querverkehr drehen muss (von Bornheim nach Sürth über Bonn-West…) eigentlich mitbezahlen? Ist es sinnvoll, dass Verkehrsverbünde umso mehr verdienen, je schlechter ihr Angebot ist? Okay, ich höre auf. Diese Fragen sind vielleicht allzu grundsätzlich. Über Kommentare mit Antworten auf die gestellte Tarif-Frage würde ich mich jedoch sehr freuen.

Heute vor 80 Jahren – am 6. August 1932 – wurde die erste Autobahn Europas eingeweiht: Die heutige A555 zwischen Köln und Bonn. Wie das Datum schon erkennen lässt, übrigens nicht von Hitler (der ja angeblich die Autobahn erfunden hat und ohne den Deutschland nach Meinung einiger Idioten noch immer autobahnfrei wäre, genau wie alle Nachbarländer…). Sondern vom damaligen Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer.

Von meinem Wohnort ist die A555 nicht weit entfernt. Über den Anschluss Wesseling fahre ich Richtung Köln, über den Anschluss Bornheim Richtung Bonn. In Köln beginnt sie am „Bonner Verteiler“, zu dessen Ehren WDR2 vorhin am Jubiläumstag „Bonnie Tyler“ gespielt hat. 🙂

Doch was hat das Ganze nun mit meinem Bahn-Blog zu tun? Ich finde es interessant, daran erinnert zu werden, dass es Autobahnen erst seit 80 Jahren gibt. Meine Großeltern sind also in einer autobahnfreien Welt aufgewachsen.

Vor 1932 hatte man aber schon drei verschiedene Möglichkeiten, schnell und bequem auf der linken Rheinseite von Köln nach Bonn zu gelangen: Seit 1844 mit der Bonn-Cölner Eisenbahn-Gesellschaft, aus der die heutige DB-Strecke über Sechtem hervorging. Seit 1898 zusätzlich mit der Vorgebirgsbahn, dem Vorläufer der heutigen Stadtbahn-Linie 18 über Brühl. Und seit 1906 mit den elektrischen Schnellzügen der Rheinuferbahn, die über Wesseling von Köln nach Bonn führt und heute als Stadtbahnlinie 16 betrieben wird. Es ist schon eine Besonderheit, dass überhaupt alle 3 Strecken bis in die heutige Zeit überlebt haben.

Dieses Beispiel macht deutlich, welchen Stellenwert die Eisenbahn hatte, bevor ab den 1930er Jahren der Siegeszug der Kraftfahrzeugstraßen eine Alternative bot – für die wenigen Begüterten, die sich ein Auto leisten konnten. Bis zur allgemeinen Motorisierung war es noch ein weiter Weg.

Also: Herzlichen Glückwunsch zum achtzigsten Geburtstag, liebe A555. Ich kann Dich gut leiden. Aber ich wäre nur froh, wenn Du nicht ganz so viele Geschwister bekommen hättest.

Nach den Bildern vom Jubiläumsfest in Teil 1 und Teil 2 geht es diesmal mit nur 5 Bildern weiter – dafür aber mit einem ungewöhnlichen Bahnthema:

Der Götterbote Hermes auf dem Flügelrad

Manch ein Besucher oder Mitarbeiter der SWB wird sich vielleicht schon gefragt haben, was das für eine seltsame Stein-Figur ist, die da im Eingangsbereich zum Betriebshof Dransdorf auf der Wiese steht. Auch ich hatte sie schon früher mit einiger Verwunderung zur Kenntnis genommen, und aufgrund der beiden Stadtwappen von Köln und Bonn (und aufgrund der KBE-Geschichte des heutigen SWB-Betriebshofes) schon auf eine Verbindung zur Köln-Bonner Eisenbahn getippt.

Im Köln-Bonner Verkehrsmagazin (4/2011, Heft 21, Seite 39) fand ich vor einigen Monaten die Antwort. Der Artikel von Volkhard Stern ist überschrieben „Der Götterbote Hermes auf dem Flügelrad“.

Dort erfuhr ich, dass diese Steinfigur für 50 Jahre den Bonner Rheinuferbahnhof zierte, bevor dieser 1985 abgerissen wurde. Der Rheinuferbahnhof stand dort im Bereich Thomastraße und Thomas-Mann-Straße, wo heute nur noch ein rumpeliger Parkplatz das Stadtbild verunziert. (mehr …)

Heute war internationaler Lochkamera-Tag, wie ich den Lesern meines Fotokurses bereits mitgeteilt hatte. Dieser Tag findet jedes Jahr am letzten April-Sonntag statt. Diesmal wollte ich wenigstens ein paar Fotos ohne Linse machen, aber es war für mich ein Arbeitstag mit einem Tagesdienst auf der „Rheinuferbahn“ und der „Vorgebirgsbahn“ (also: Linie 16 und 18 der KVB und SWB). Also habe ich die EOS 60D mit dem „Rising Pinhole Wide“ Adapterdeckel bestückt und sie einfach mitgenommen, um in unscharfen und hässlichen Bildern meinen Tagesablauf zu dokumentieren. „Pinhole Wide“ klingt irgendwie nach Köln-Holweide – und ein Bild entstand sogar dort… 😉 (mehr …)

Auf Spiegel Online ist gestern ein Artikel über das angebliche Chaos bei Nahverkehrstarifen erschienen:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,816980,00.html

Wie seht Ihr das? Ist es wirklich so schlimm und unverständlich?

Im Raum Köln-Bonn (und Umland, also VRS) wurde vor ca. 8-10 Jahren (?) ja Einiges reformiert und – meiner Meinung nach – auch verbessert. Musste man früher auch innerhalb Kölns tariflich unterscheiden, ob man bis hinter den Gürtel fährt (Köln hatte eine Innenstadtzone bis zum Gürtel und drumherum glaub ich 6 angrenzende Zonen innerhalb des Stadtgebietes), so ist es jetzt grundsätzlich einfacher. Eine Gemeinde – eine Tarifzone. Zwei Gemeinden – zwei Zonen, drei Gemeinden – drei Zonen. Undsoweiter… (mehr …)

Vor einigen Jahren hatte ich zwei recht bekannte Bahn-Websites: Zunächst www.koelnbahn.de und später www.streckenkun.de. Die erste enthielt hauptsächlich Bahnfotos und ein lustiges Sammelsurium rund um die Kölner Straßenbahn. Die zweite Website hatte überwiegend das Thema EBO-Fahrbetrieb im Stadtbahnnetz des Köln-Bonner Raumes zum Inhalt.

Von http://www.streckenkun.de ist seit Anfang 2009 nur eine Abschiedsseite übriggeblieben, über die sich noch einige klägliche Reste der Website aus dem letzten Quartal 2008 öffnen lassen.

Doch statt die Domains http://www.streckenkun.de, http://www.koelnbahn.de, http://www.rheinuferbahn.de und http://www.vorgebirgsbahn.de quasi ungenutzt herumliegen zu lassen, verweisen diese seit heute auf die Kategorie „Bahn und Wahn“ in diesem Blog. So verlinken sie endlich wieder auf neue Inhalte und machen ggf. auch meinen Blog ein wenig bekannter unter den ‚alten‘ Fans meiner Bahnseiten.

Einige Inhalte der alten Websites wurden und werden ja auch hier im Blog wieder „recycled“, beispielsweise Die Wette oder KVB-Straßenbahn 3112. Falls sich noch jemand an das alte Zeugs erinnert: Wünsche für weitere Wiederbelebungen können gerne in den Kommentaren geäußert werden.