Mit ‘Parity’ getaggte Beiträge

helicopter-void-eckenparityDieses Video greift ein Thema auf, das schon im Helicopter-Cube-Tutorial Teil 1 angesprochen wurde (siehe auch Teil 2). Hier gehe ich noch einmal etwas ausführlicher auf den Vergleich mit dem Void Cube ein. Auch dort kommt es vor, dass 2 Ecken getauscht werden müssen – entweder mit einer speziellen Zugfolge als „Abkürzung“, oder aber etwas aufwändiger durch Nachdenken und Analysieren, wie es denn zur Ecken-Parity kommen konnte.

Im Prinzip geht es darum, dass es natürlich auch eine Lösung ohne Jumbling geben muss, wenn das Problem beim Lösen eines ohne Jumbling gemischten Helicopter Cubes auftritt. Viele Tutorials zeigen einfach die Abkürzung und „pfuschen“ also an dieser Stelle mit einem Jumble-Zug. Kann man machen, geht auch viel schneller, aber ist dann irgendwie nicht wirklich ‚ohne Jumbling‘. (mehr …)

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200x200-herzwuerfelIn den Kommentaren zur Seite Zauberwürfel-Lösungen wurde ich von Anne, einer jungen Dame unbekannten Alters 😉 gebeten, doch bitte mal eine Lösung des Herz-Zauberwürfels zu veröffentlichen. Da es nur noch wenige Wochen bis zum Valentinstag sind, komme ich dieser Bitte gerne besonders schnell nach, so dass sämtliche Zauberwürfler ihre Liebsten davon überzeugen können, dass sie auch in Herzensangelegenheiten stets eine Lösung parat haben. 🙂 (mehr …)

200x200-mixup3x3x3Im folgenden Video zeige ich, wie man den 3x3x3 Mixup Cube lösen kann. Auf dem ersten Blick sieht er aus wie ein ’normaler‘ Zauberwürfel mit etwas ungewöhnlichen Proportionen, aber er kann ein paar Züge, die ziemlich tricky sind.

Wer noch Probleme mit der Lösung des normalen 3x3x3 hat (den lösen zu können hier vorausgesetzt wird), der findet hier meine Anfängermethode. (mehr …)

voidcube6766-600voidcube6764-600Zum Void Cube habe ich bereits vor längerer Zeit eine Lösung beschrieben. Wenn – in 50% der Fälle – am Ende eine „unmögliche“ Stellung übrigbleibt (nur 2 Kanten vertauscht oder nur 2 Ecken vertauscht), dann hilft der folgende Algorithmus. Er tauscht auf der Oberseite die hintere mit der rechten Kante:

(r2 U’ M’ U) (r2 U2) y’ (M U M’ U)

Nun habe ich dazu ein Video gedreht, das nicht nur diesen Zug zeigt, sondern vor allem versucht zu erläutern, was eigentlich bei diesem Parity-Fall geschieht: Der Würfel wurde quasi „um die falschen Löcher herum“ gelöst. Was zunächst ziemlich schräg klingt, wird aber im folgenden Video bewiesen, und außerdem wird daraus die Möglichkeit entwickelt, einen Void Cube mit Parity auch lösen zu können, wenn man die oben gezeigte Zugfolge mal nicht zur Hand hat. (mehr …)

mixupcube-tag1Gestern ist endlich mein 3x3x3 Mixup Cube aus Hongkong gekommen. Auf den ersten Blick sieht er aus wie ein normaler Zauberwürfel, wobei die mittleren Ebenen leicht vergrößert sind.

Der Clou ist, dass er 45°-Drehungen der Mittelebenen ermöglicht. Dadurch lassen sich Center und Kantensteine beliebig untereinander tauschen. Das Bild zeigt einen Centerstein am Kantenplatz und umgekehrt. Auch sieht man auf dem Foto, dass der rote und orange Centerstein nicht mehr gegenüber stehen. Ein sehr faszinierender Zauberwürfel.

Anfangs hatte ich größte Mühe, ihn überhaupt wieder vollständig in die Würfelform zu bekommen. Mittlerweile kann ich ihn aber lösen, wobei es einen Parity-Fall gibt, dessen Algo ich noch nicht ganz auswendig kann. Daher dieser Spickzettel. Irgendwann gibt es vielleicht ein ausführliches Tutorial für den Mixup Cube. Ich werde erst noch ein bissl üben (und abwarten, ob überhaupt jemand eine Anleitung für den MixUp Cube wünscht). (mehr …)

200x200-voidcubevoidcube6764-600Nun ist es November, und somit nähert sich der erste Jahrestag meiner akuten Würfelitis. Im November 2011 hatte ich ja auf dem Kölner Weihnachtsmarkt einen sogenannten Void Cube entdeckt und gekauft, wodurch die Würfelitis schlimmer als 1980 wieder zum Ausbruch kam.

Wenn man versucht, den Void Cube zu lösen, stellt man leicht fest, dass es manchmal zu Situationen kommt, die am normalen Zauberwürfel nicht auftreten, weil beim Void Cube die Mittelsteine fehlen und daher nicht klar ist, um welches „Center-Loch“ man die Farben anordnet. Manchmal bleiben daher 2 Kantensteine übrig, die vertauscht sind – am normalen Zauberwürfel sind es ja immer 3 oder 4 Kanten der letzten Ebene, die noch getauscht werden müssen.

Für dieses Problem gibt es eine recht einfache Lösung. Man hält den Würfel so, dass die beiden zu tauschenden Kanten auf der oberen Ebene hinten und rechts zu liegen kommen, und dann wendet man folgenden Zug an:

(r2 U‘ M‘ U) (r2 U2) y‘ (M U M‘ U)

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Gestern abend habe ich ihn zum ersten Mal gelöst – nach 30 Jahren! Jahrzehntelang lag er meist nur in der Würfelrestekiste – als unlösbares Einzelstück. Daneben der ebenfalls 1982 von mir gefertigte Pappwürfel mit der Schlangenlinie, wie sie im gelösten Zustand verlaufen soll.

Der Labyrinthwürfel galt damals, in den 1980ern, tatsächlich als ‚unlösbar‘, und ohne die Papphilfe dürfte es mich auch nach wie vor überfordern. Grund war m.E. damals hauptsächlich, dass mein damaliges Lösungssystem nicht streng nach Ebenen verlief, sondern etwas chaotisch aufgebaut war. Meine damaligen Bleistiftkritzeleien auf den Steinen habe ich gar nicht mehr beachtet, und sie sind auch keineswegs hilfreich gewesen. Es ist völlig egal, ob zwei gleich aussehende Steine vertauscht sind oder nicht. Es gibt nur wenige Parity-Fälle, die am Ende durch solche unsichtbaren Vertauschungen bzw. Verdrehungen auftreten können, und gegen diese gibt es leichte Abhilfe. Aber das wusste ich damals als würfelinfizierter Jugendlicher alles noch nicht.

Im Gegensatz zu manch einem LabyrinthCube, den man heutzutage fertig kaufen kann (z.B. bei Lightake), geht bei diesem Modell die ununterbrochene Linie nur ein Mal auf jede Seite. Dort durchläuft sie alle 9 Felder, bevor sie auf die nächste Seite übergeht. (mehr …)