Mit ‘Speedcubing’ getaggte Beiträge

Nachdem ich ja bereits die Panorama-Fotos von der Hamburg Open 2017 Speedcubing Competition gezeigt habe, folgen hier nun die 360-Grad-Videos. Mit freundlicher Genehmigung durch einen der WCA-Offiziellen durfte ich beim Event „Team Blindfolded“ die Kamera samt Einbeinstativ in einem der Löcher versenken, die man extra für meine Panoramen freundlicherweise in die ‚Competischentische‘ gebohrt hatte. 😉

Beim Wettbewerb Team BLD treten jeweils Paare an. Der eine hat die Augen verdeckt (auch während der Inspection Time), und der andere darf den Zauberwürfel nicht anfassen. Also muss der ‚Lahme‘ dem ‚Blinden‘ Anweisungen geben, bis der Cube gelöst ist. Sehr unterhaltsam. Ich habe davon 3 Ausschnitte gefilmt. Hier Teil 1, gut 11 Minuten lang. Ihr müsst selber suchen, wo die Teilnehmer sitzen, die Ihr hört:

Das zweite Video ist ganz kurz (1:43) und zeigt zwei sehr schnelle Cuber aus Dänemark: (mehr …)

Am vergangenen Wochenende fand die Hamburg Open 2017 statt. Gewöhnlich fahre ich nicht 500km für eine Speedcubing Competition, aber es passte genau zu meinen freien Tagen – und schon seit ich etwa 16 Jahre alt war, nutze ich gerne die Gelegenheit zu einer „Karnevalsflucht“ nach Hamburg, bis die Deppen, äh Jecken, sorry, also die Karnevalkoholiker, sich im Rheinland wieder verzogen haben und man ihre Hinterlassenschaften weggewischt hat. Diesmal konnte ich nur 3 Tage weg, aber 2 davon waren Speedcubing pur. Und es hat wieder viel Spaß gemacht.

Mit meiner Ricoh Theta S am Einbeinstativ habe ich dort ein paar Fotos und Videos aufgenommen. Leider kann ich die Fotos hier nicht interaktiv (also zum Selberdrehen) zeigen, sondern nur als Kleine Planeten. Auf Facebook habe ich sie aber auch hochgeladen; dort könnt Ihr selber drehen, schwenken, zoomen.

Rolandroids Plastikknobelkram: Hamburg Open 360 Grad

Hier nun die gleichen Bilder als Little Planets. Viel Spaß damit:

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Hallo liebe Leser meines Blogs,

nun bin ich offizieller Speedcuber – fehlt nur noch der Speed. 🙂 Am vergangenen Wochenende (7.-9. Oktober 2016) fanden in der Jugendherberge Köln-Deutz die „German Nationals“ im Speedcubing statt – meine erste Competition, zu der ich mich als Teilnehmer angemeldet hatte (nach dem Besuch der Hessen Open im Mai, wo ich nur Zuschauer war).

Meine Ziele waren bescheiden. Möglichst wollte ich nicht in allen 3 Kategorien (Pyraminx, 3×3 Rubik’s Cube, 2×2) auf dem letzten Platz landen. Dabeisein ist alles, und steigern kann man sich später ja immer noch. (mehr …)

200x200-2x2x2Vor über 4 Jahren habe ich hier im Blog meine veraltete, völlig unzureichende, langsame und komplizierte Lösungsmethode für den 2er-Würfel erläutert. Mir war damals schon klar, dass das nicht das Gelbe vom Ei war. Aber die größeren Würfel haben mich mehr interessiert als dieser Winzling mit lediglich 8 Steinen. Ich konnte ihn irgendwie lösen, und das reichte mir zunächst.

Inzwischen habe ich mich aber mit dem Pocket Cube befasst und ein ordentliches Lösungssystem gelernt, die Ortega-Methode der Speedcuber. Zusammen mit einem guten 2×2-Würfel schaffe ich so (ohne auch nur annähernd die Drehgeschwindigkeit von Speedcubern drauf zu haben) Lösungszeiten zwischen 6 und 20 Sekunden. Und es ist gar nicht so schwer, wenn man zumindest die Grundlagen der Fridrich-Methode kann bzw. lernen will (man braucht nur T-Perm, Y-Perm und vielleicht noch 2-Look OLL). Ich versuche, es hier mit eigenen Worten (und Bildern) zu erläutern, wie ich den 2x2x2 in wenigen Sekunden löse:

1. Erste Fläche orientieren (Unterseite lösen)

DSC01861DSC01862Zunächst wird eine beliebige Seite gelöst – und zwar, ohne auf die Ränder zu achten. Also nicht den ganzen Layer, sondern lediglich die 4 Felder einer Seite müssen farblich stimmen. Deshalb ist „Lösen“ auch ein bissl viel gesagt; eigentlich macht man ja nur Orientierung des ersten Layers (OFL sozusagen, Orientation First Layer).

Man sucht am besten eine Farbe, mit der sich das möglichst leicht erreichen lässt. Im Beispiel links würde sich z.B. orange anbieten, denn mit einem Dreh sind schon 3 Felder zusammen, und das vierte ist auch schnell eingebaut. (mehr …)

Nachdem ich im vorigen Artikel bereits die Panorama-Videos der Hessen Open 2016 gezeigt habe, gibt es hier nun die Panorama-Fotos, die ebenfalls mit der Ricoh Theta S aufgenommen wurden.

Für die Vorschau-Bilder habe ich das jeweilige Panorama in den kostenfreien Panorama-Player Panini geladen, es dort als Little Planet dargestellt und abgespeichert. Wenn Ihr drauf klickt, könnt Ihr es aber interaktiv betrachten, also selber drehen, schieben, zoomen, liken und teilen. Viel Spaß! 🙂

Während der Wettbewerbs-Bereich vorne im Saal war, gab es weiter hinten etliche Tische, wo sich die Speedcuber in Gruppen zusammengefunden hatten und fleißig zauberwürfelten. Ich hab mich dann mal an einem nicht allzu sehr zugeräumten Tisch getraut und für ein Gruppenfoto gefragt:

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Und noch eins, und noch eins. Ausgelöst mit dem Tablet, also ziemlich unauffällig: (mehr …)

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Mein Überlebenskoffer 😉

Am vergangenen Sonntag war ich zum ersten Mal auf einem Speedcubing-Wettbewerb, auf der Hessen Open in Lampertheim. Leider nur am zweiten Tag und „nur“ als Zuschauer, denn ich übe fast nie auf Zeit, und mit meinen 50 Sekunden will ich niemanden langweilen. Aber es hat auch als Zuschauer viel Spaß gemacht; es gab nette Gespräche, und ich hatte meinen 3x3x3-Riesencube und einen Alukoffer voller interessanter Cubes dabei, die von manch einem Speedcuber gerne mal ausprobiert wurden. (mehr …)

2014-08-19 17.35.20-1Naja, wirklich aus Holz ist er nicht, mein neuster Zauberwürfel-Umbau. Vielmehr ist es der weltmeisterlich schnelle SpeedCube Dayan ZhanChi mit neuen, selbstgeschnittenen Stickern aus d-c-fix Kunststoff-Selbstklebefolie. Also kein bissl Holz dran, aber es sieht schon sehr schick aus, wie ich finde.

Die Idee zu einem Holz-Zauberwürfel geht mir schon länger im Kopf herum. Immerhin war Prof. Rubik’s Zauberwürfel-Prototyp ja auch aus Holz, und zum 30. Jubiläum gab es sogar einen Echtholz-Cube von Rubik’s. Leider habe ich noch kein bezahlbares Exemplar dieser Sonderserie aufgetrieben, aber ohnehin schwebte mir ein schickerer Look und bessere Dreheigenschaften vor.

Die Folie habe ich leider nicht in kleinen Größen aufgetrieben (DIN A5 oder A4 hätten ja locker gereicht). Aber bei uns schließt gerade ein Baumarkt und haut daher alle Artikel mit 30% Rabatt raus. So habe ich mir 6 Rollen mit gut unterscheidbaren Holzdekoren gekauft – jeweils 45cm mal 2 Meter. Folie habe ich also noch für einige hundert Zauberwürfel übrig.

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rofrisch780-2014-04-26 19.29.00Was man so alles sieht und erlebt als zauberwürfelnder Stadtbahnfahrer: Da stiegen irgendwo in Frechen zwei junge Damen mit einer großen Geburtstagstorte in Gestalt eines Zauberwürfels in den Beiwagen meiner Linie 7 ein. Am Stadtwald steigen sie wieder aus und verlassen den Bahnsteig glücklicherweise nach vorne, so dass sie an der Fahrerkabine vorbeikommen. Ich mache also meine Tür auf und zeige meinen Immerdabei-SpeedCube mit der scherzhaften Frage, ob sie vielleicht die Zauberwürfel tauschen möchten. 🙂

Eine Ampelphase kann ich springen lassen, so dass es für gut 30 Sekunden Gespräch reicht: Die Zauberwürfeltorte reist gerade zum Freund der einen. Der hat morgen Geburtstag (also am 27. April). Wie schnell ich denn den Würfel lösen könne. Ja, so ca. 40 bis 50 Sekunden. Ihr Freund braucht 15 Sekunden und spielt damit schon recht weit vorne auf nationalem Wettbewerbs-Niveau, vermute ich.

Okay, da muss ich auch schon weiter. Noch schnell den Hinweis, dass ich über Zauberwürfel als rolandroid blogge. Und daher die Hoffnung, dass dieser Artikel vielleicht pünktlich zum Geburtstag gefunden wird. Wahrscheinlich sind sie gerade am Reinfeiern.

Also, herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, lieber unbekannter 15-Sekunden-Speedcuber. Vielleicht treffen wir uns ja mal in der 7. Ich hab fast immer irgendeinen Zauberwürfel vorne an meinem Arbeitsplatz liegen. 🙂

PS: Nen Zauberwürfel-Kuchen hatte ich noch nicht. Aber es gibt ja einen Cake-Cube – auf dem Foto rechts. Und zu meinem Geburtstag hab ich einen würfeligen Teelichthalter bekommen. Daher das Foto.

200x200-3x3x3fridrichDie Fridrich-Lösung für den Zauberwürfel ist wohl die verbreitetste Fortgeschrittenen-Methode für den Zauberwürfel. Benannt wurde sie nach Jessica Fridrich, die sie erfunden hat. Man kann damit – entsprechende ‚leistungssportartige‘ Übung und Fingerfertigkeit vorausgesetzt – Zeiten unter 10 Sekunden erreichen, wenn man einen guten Speedcube verwendet. Und man kann damit zu Ruhm und Ehre in der Speedcuber-Szene gelangen. Man kann sie aber auch – wie ich – nutzen, um von Zeiten rund um 1 Minute auf Zeiten im Bereich von 30 Sekunden zu kommen, ohne unendlich viel üben zu müssen. Und ohne sämtliche Algoritmen lernen zu müssen, die die ‚richtigen‘ Speedcuber verwenden. Es lohnt sich also nicht nur für sportlich Ambitionierte, sondern auch für Normalo-Würfler.

Für Zauberwürfel-Beginner ist die Fridrich-Methode kaum geeignet – da empfehle ich eher die ausführlichen Beschreibungen der Zauberwürfel-Anfängermethode hier in meinem Blog. Wer eine solche Anfängermethode beherrscht und nun auf die schnellere Fridrich-Methode umsteigen möchte, sucht vielleicht einen „sanften Weg“ dorthin. Darum soll es in diesem Artikel gehen. Der Einstieg in die Fridrich-Methode, aufbauend auf der Anfängermethode. Dazu zunächst einmal ein Vergleich der Lösungswege: (mehr …)

Vorhin im Netz gefunden: Tibet Open, diesen Monat:

http://www.worldcubeassociation.org/node/2312

Es wird also auch auf dem Dach der Welt am Zauberwürfel gedreht und Speedcubing-Meisterschaften abgehalten. In Lhasa, der ‚heiligen Stadt‘. Ahja…