Fotos: German Cube Day 2017 in Düsseldorf

Veröffentlicht: 23. April 2017 in Plastikknobelkram
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Zwar war ich inzwischen auf mehreren Speedcubing-Meisterschaften (1mal als Gast und bisher 3mal als Teilnehmer), aber da ich ja eher Slowcuber und Sammler bin, war ich freudig überrascht zu erfahren, dass es auch für Sammler von Drehpuzzles passende Veranstaltungen gibt. Gestern war ich dann dort: In der Nähe des Fortuna-Parks in Düsseldorf fand der German Cube Day 2017 statt – eine Kauf- und Tauschbörse. Klein, aber sehr nett. Hier einige Schnappschüsse:

Ich habe einige kleinere Puzzles erstanden (dazu später mehr), aber die Cubes am schönsten Stand im Saal waren leider unverkäuflich:

Für den Besuch bzw. die Teinahme musste man sich vorher im Internet registrieren. An der Kasse zahlte man einen kleinen Eintrittspreis, bekam aber außer dem Namensschild noch ein kleines Präsent: Ein Geduldsspiel zum Stecken aus dem 3D-Drucker. 6 Teile, die zu einem Würfel zusammengesteckt werden können. Die Farbkombination konnte man sich aussuchen:

Hier nun meine Ausbeute vom German Cube Day 2017: Eitan’s Twist Cube und Eitan’s Fisher Twist Cube (beide von Calvin’s, designed by Eitan Cher), Shengshou 2×2 Megaminx (auch Kilominx genannt) und ein Ivy Cube (von QiYi MoFangGe). Also ein paar nette Kleinigkeiten, die ich schon immer mal mitbestellen wollte. Nun konnte ich sie erst ausprobieren und dann kaufen:

Apropos Ausprobieren: An einem Stand habe ich mir auch den Fangshi Funs Lim Ball in Cube 3x3x3 näher angeschaut (auch Deformed 3x3x3 Centro-Sphere genannt). Ich konnte ihn sogar einmal zur Probe lösen. Wer denkt, es wäre (ähnlich wie beim transparenten WitEden Bandaged 3×3) eine Kombination von 2×2 und 3×3, der wird vermutlich enttäuscht sein. Es ist nichts weiter als ein 3x3x3 mit unhandlich vergrößerten Ecken. Löst man den 3×3, dann stehen automatisch auch die 2×2-Außenecken richtig, denn diese sind fest verbunden mit den inneren Ecken des zur Kugel gestalteten 3×3.
Dass er „deformed“ genannt wird, und ihm auch ShapeShifting nachgesagt wird, weist nur darauf hin, dass der innere 3×3-Ball sich leicht dezentriert bewegt. Solange der Cube also gemischt ist, gibt es Stufen in dem 3×3-Ball. Wenn er gelöst ist, stimmt es automatisch wieder.
Man bekommt also nichts Weiteres als einen 3×3-Ball mit unpraktisch vergrößerten Ecken, bei dessen Drehen sich ständig die mittleren Ebenen mitdrehen; auch wenn man versucht, sie irgendwie mit den Fingern festzuhalten. Immerhin ist er als Vitrinenstück ja auch ganz nett anzuschauen. Aber vom Lösungsprinzip hat er nichts Neues zu bieten, leider.

So hat mich der German Cube Day 2017 immerhin vor einem Fehlkauf bewahrt und mir stattdessen 4 schöne Cubes für meine Sammlung beschert. Auch wenn die Veranstaltung ziemlich klein war, hat es sich dennoch gelohnt und einige nette Gespräche gebracht. Nächstes Jahr gehe ich gerne wieder hin. Aber vielleicht fahr ich schon im Oktober in die Niederlande, denn dort ist zusammen mit dem Dutch Cube Day für die Sammler auch die Dutch Open für die Speedcuber. Und so hätte man das Beste aus beiden Zauberwürfel-Welten, und noch ein bissl Meer dazu. Schaumermal…

 

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