Zauberwürfel und Co.

Veröffentlicht: 8. Januar 2012 in Plastikknobelkram
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Meine Vergangenheit hat mich eingeholt. Als Veteran des ersten weltweiten RubiksCube-Eroberungsfeldzuges (in Deutschland 1980-1982) schlummert die Würfelitis seit ca. 30 Jahren in mir. Im November ist die „Krankheit“ wieder ausgebrochen. In lockerer Folge werde ich daher in der neuen Kategorie  Plastikknobelkram über Zauberwürfel, Teufelstonne & Co. schreiben.

Als Jugendlicher habe ich in den frühen 1980ern also fleißig am Würfel gedreht. Irgendwann war dann jahrelange Pause – abgesehen von einzelnen Lösungen, wenn mir irgendwo zufällig ein Rubik’s Cube in die Finger fiel. Aber vor 6 Jahren gab es einen ersten Rückfall: Da habe ich „die Plastik-Reste meiner Jugend herausgekramt“ und für meine Homepage fotografiert. Der Artikel ist nach wie vor auf rofrisch.de zu finden:

Geöffneter Zauberwürfelwww.rofrisch.de/fotokiste/rubikscube.htm

Einige dieser Fotos zieren auch den Wikipedia-Artikel ‚Zauberwürfel‚.

Der Virus schlummerte also nach 25 Jahren noch immer in mir. Und er sollte mich gut 5 weitere Jahre später noch stärker treffen als im Jahr 2006. Im November 2011 sah ich auf dem Kölner Weihnachtsmarkt (am Neumarkt) einen funktionsfähigen Zauberwürfel, dem das Innenkreuz fehlte, also komplett ohne Mittelsteine. Man kann einen Finger durchstecken (nur: wozu?). Eine interessante neue Mechanik, die sich jedoch ganz ähnlich dreht wie ein herkömmlicher Würfel (solange man die Züge präzise ausführt und nicht verkantet). Diesen Cube werde ich demnächst mal vorstellen, wenn ich das Mini-Fotostudio aufgebaut habe, um ihn abzulichten.

Mit diesem Ding („Void Cube“ genannt, wie ich später erfuhr) fing es also wieder an. Inzwischen habe ich meine Sammlung per Internet um einen SpeedCube und einige Exoten erweitert – die Firma Cubikon liefert fast alles. Der Speedcube ist das Modell, mit dem der aktuelle Weltrekord von 5,66 Sekunden gemacht wurde – der Dayan V (ZhanChi). Ich brauche derzeit 2-3 Minuten, aber auch als „SlowCuber“ wie mich lohnt sich der Wechsel auf einen schnellen Würfel, weil er sich viel leichter dreht und man sich angewöhnen kann, die Ebenen mit jeweils 1 Finger zu verstellen, anstatt ständig die ganze Hand umzugreifen. Dazu später vielleicht mehr.

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Kommentare
  1. […] ist es November, und somit nähert sich der erste Jahrestag meiner akuten Würfelitis. Im November 2011 hatte ich ja auf dem Kölner Weihnachtsmarkt einen sogenannten Void Cube entdeckt und gekauft, […]

  2. […] nächste Reihe beginnt links mit 2 Void Cubes. Mit dem Einen fing meine neue Würfelphase im November 2011 wieder an, und den Transparenten gabs letztens für 2,95 bei Cubikon, da hab ich ihn gleich […]

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