Pyramorphix – Video-Vorstellung und Lösungs-Ansatz

Veröffentlicht: 18. Juli 2012 in Plastikknobelkram
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200x200-pyramorphixIn diesem Blog-Artikel möchte ich den Pyramorphix vorstellen, eine sehr interessante Zauberwürfel-Abwandlung. Ich habe dazu ein Video vorbereitet:

Wie das Video zeigt, ist der Pyramorphix trotz seiner Pyramidenform nicht mit dem Pyraminx verwandt, sondern es handelt sich um eine raffinierte Abwandlung des 2er-Standardwürfels.

Wer den 2x2x2 „Pocket-Cube“ lösen kann, hat im Prinzip das Rüstzeug, um auch den Pyramorphix zu bezwingen. Jedoch irritiert es anfangs ziemlich (mich jedenfalls), dass es zwei verschiedene Formen der Steine gibt: Dreifarbige Spitzen und einfarbige Flächen. Der Pyramorphix hat also 4 Spitzen und 4 Flächen – ganz wie es sich für ein Tetraeder gehört.

Ein Lösungsvideo habe ich (noch?) nicht vorbereitet, aber gerne gebe ich hier noch ein paar Hinweise dazu, wie ich ihn momentan löse. Ich verwende weniger Züge als beim Pocket Cube; dafür nehme ich Züge, die möglichst wenig verändern, um die Übersicht zu behalten.

Zunächst löse ich eine Hälfte intuitiv, also zwei farblich passende Spitzen und die beiden Flächen, die dazwischen sitzen. Dadurch habe ich einen griffigen fertigen „Riegel“, den ich nach unten nehme und mit der linken Hand so festhalte, dass er von hinten links nach vorne rechts zeigt, so dass ich gerade auf das Schnittlinienkreuz schaue. Die untere Hälfte ist somit eindeutig gelöst, und ich erkenne problemlos, wo oben, rechts und links ist, so dass ich die folgenden Züge verwenden kann, um die obere Ebene erst auszurichten und dann zu tauschen.

Für den Rest der Lösung halte ich (derzeit) die untere Ebene immer in dieser Lage und bringe mir die für den jeweiligen Zug benötigten Steine jeweils mit Drehungen der oberen Ebene in die benötigte Grundposition.

Als zweiter Schritt kommt  F R U   R‘ U‘ F‘  zur Anwendung. Diese Zugfolge dreht die beiden linken Steine („Ecken“ beim 2er-Würfel) so, dass ihre nach links zeigende Seite nach oben ausgerichtet wird. Die beiden rechten Steine behalten ihre Ausrichtung. Mit (mehrmaliger) Anwendung dieser Zugfolge kann man einfach erreichen, dass die beiden Spitzen der oberen Ebene so orientiert werden, dass sie richtig gedreht auf der oberen Ebene liegen. Mit Drehungen der oberen Ebene (U-Drehungen) kann man überprüfen, ob ihre Orientierung zu den Steinen der fertigen unteren Ebene passt. Praktischerweise macht es ja nichts, wenn die Zugfolge auch Flächen mitdreht, denn diesen ist die Orientierung ja ‚egal‘, da sie nur eine Farbe haben. Also einfach eine Fläche und eine Spitze durch U-Drehungen auf die linke Seite befördern und dann den genannten Zug  F R U   R‘ U‘ F‘  anwenden. Wenn diese Spitze dann richtig steht, das gleiche mit der zweiten Spitze machen. Wenn beide Spitzen richtig orientiert sind, geht es weiter zum dritten Schritt:

Mit dem T-Perm  (R U R’ U’) R’ F R2 U’ R’ U’ (R U R’) F’  kann man die beiden rechts stehenden Steine tauschen, ohne dass diese ihre Orientierung verlieren. Beim Standard-3er-Würfel tauscht der T-Perm bekanntlich noch zwei Kanten, aber beim 2er-Würfel (und somit auch beim Pyramorphix) tauscht er nur die Ecken, da es ja keine Kantensteine gibt.

Eventuell muss man den T-Perm mehrfach anwenden, dann sollte der Würfel gelöst sein.

Natürlich ist dies kein ausgefeiltes Lösungskonzept, sondern mein Anfängergewurstel. Aber es funktioniert, wenn man sich nicht durch die Formwandlungen des Pyramorphix durcheinanderbringen lässt. Falls jemand Fragen, Tipps und/oder Lösungs-Alternativen hat: Im Kommentarbereich unter diesem Artikel ist noch immer etwas Platz…

Bestellt habe ich den Pyramorphix bei Lightake – wenn ich mich recht erinnere, hat er dort aber einen anderen Namen. Es gibt aber ohnehin andere Modelle und Versender…

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Kommentare
  1. […] Wahrheit ist der Pyramorphix ‘nur’ eine Formvariante des 2x2x2-Zauberwürfels: 8 Steine, allerdings vier davon mit […]

  2. […] links sieht man zwei Dreieckspyramiden (Tetraeder). Dies sind der Pyramorphix und der Pyraminx. Dahinter die zwei “Klackerwürfel” Skewb und Octagon Skewb. Ganz […]

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